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Ausbau der Sozialarbeit an Schulen

Juli 24, 2011 · redaktion · Kein Kommentar

Viele Städte und Landkreise in Baden-Württemberg haben erkannt, wie wichtig eine sozialpädagogische Unterstützung an Schulen ist, und den Bereich in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. ist hier in den vergangenen Jahren eher einen zurückhaltenden Kurs gefahren.

Mit den vorliegenden Ausbauplanungen wollen Bürgermeisterin Isabel Fezer und das Jugendamt nun einen großen Schritt zur Verbesserung der Zukunftschancen benachteiligter Kinder und Jugendlicher machen.

So soll die Schulsozialarbeit aus Sicht der Sozialverwaltung in den kommenden Jahren massiv ausgebaut werden. Die entsprechenden Ausbaupläne stellte die Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit am 18. Juli den Mitgliedern des Jugendhilfeausschuss vor. Im Mittelpunkt stehen dabei Schülerinnen und Schüler mit ungünstigen Zukunftsperspektiven.

Den drängendsten Bedarf sieht die Sozialverwaltung bei Werkrealschulen. War die bisherige Stellenausstattung von 50 Prozent je Hauptschule schon kaum ausreichend, genügt sie nach der Umwandlung oder Erweiterung zur Werkrealschule mit den zusätzlichen Aufgaben und steigenden Schülerzahlen keinesfalls mehr den Ansprüchen. Deshalb sollen 17 Werkrealschulen eine weitere halbe Stelle hinzubekommen.

Bei den Förderschulen waren bislang sieben von elf Schulen mit Sozialarbeit ausgestattet. Nun sollen auch die verbleibenden vier Förderschulen mit einer 50-Prozent-Stelle für Schulsozialarbeit versorgt werden.

Einen neuen Ansatz verfolgt die Bürgermeisterin und das Jugendamt mit der Sozialarbeit an Grundschulen. Ziel soll hier sein, Kinder aus benachteiligten Familien bereits frühzeitig zu unterstützen und zu fördern. Deshalb wurden 25 Grundschulen mit einem hohen Anteil von Kindern mit Bonuscard ausgewählt. Reine Grundschulen sollen eine halbe Stelle, Grundschulen an Haupt- und Werkrealschulen eine viertel Stelle erhalten.

Den Bedarf an Schulsozialarbeit an Realschulen und Gymnasien sieht die Sozialverwaltung ebenfalls. Weil aber zunächst die Schülerinnen und Schüler mit den ungünstigeren Zukunftsperspektiven unterstützt werden müssen, wird der Ausbau an Realschulen und Gymnasien erst für den übernächsten Haushalt vorgeschlagen. Sofern der Ankündigung des Landes, den flächendeckenden und bedarfsgerechten Ausbau der Schulsozialarbeit finanziell zu unterstützen, auch tatsächlich realisiert wird, könnten die Planungen zur Sozialarbeit an Realschulen und Gymnasien allerdings vorgezogen werden.

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