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Kooperationsprojekt bringt Musik in die Kindertagesstätten

September 27, 2010 · redaktion · Kein Kommentar

Je früher Kinder singen und musizieren, desto leichter erlangen sie die für die Einschulung erforderliche Reife. Spielerisch lernen sie den Umgang mit Sprache sowie die Fähigkeiten, sich auf etwas zu konzentrieren und sich harmonisch in eine Gruppe einzubringen. Diese pädagogische Grunderkenntnis setzen die Stuttgarter Musikschule und 54 Kindergärten und Kindertagesstätten in Stuttgart im Landesförderprogramm „Singen-Bewegen-Sprechen“ um.
In 36 didaktischen Einheiten pro Jahr und Einrichtung unterrichten die musikpädagogisch ausgebildeten Fachkräfte der Musikschule die Kinder im Tandemunterricht gemeinsam mit den Pädagogen der Tagesstätten. In den Tagen danach vertiefen dann die Erzieherinnen und Erzieher das Gelernte mit den Kindern bis zum nächsten gemeinsamen Unterricht, so dass eine nachhaltige Wirkung erreicht wird.

„Das Kooperationsprojekt ist ein Meilenstein in der musikalischen Bildung“, stellt die Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Dr. Susanne Eisenmann, fest. „Bereits im frühesten Alter werden Kinder an die Musik herangeführt.“ Die Bürgermeisterin betont, dass die Stadt durch dieses Angebot „ein Stück mehr an Bildungsgerechtigkeit“ schaffe. „Denn dadurch können auch Nachteile ausgeglichen werden, die Kinder mit mangelnden deutschen Sprachkenntnissen oder ungünstigem Sozialverhalten haben.“

Der Leiter der Stuttgarter Musikschule, Friedrich-Koh Dolge, erinnert daran, dass es vor Jahrzehnten noch üblich war, gemeinsam in Kindergärten und Grundschulen zu singen. Die Verbreitung und intensive Beschäftigung mit modernen Medien, die auch dringend notwendig sei, habe jedoch dazu geführt, dass das aktive Musizieren in der Gruppe zurückgegangen sei. „Um das musikalische Interesse und die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern, ist das enge Zusammenarbeiten aller pädagogischen Bildungsinstitutionen innerhalb der kommunalen Bildungslandschaft unabdingbar“, sagt Dolge.

Für die Stadt und den Etat der Musikschule entstehen durch das Projekt keine zusätzlichen Kosten. Das Land Baden-Württemberg trägt zu hundert Prozent den Aufwand der Musikschulen, sowohl für die Arbeitszeit der Fachkräfte als auch für die Fortbildung der Pädagogen der Kindertagesstätten und Kindergärten sowie den Verwaltungsaufwand.

Das Land Baden-Württemberg fördert mit dem Projekt „Singen-Bewegen-Sprechen“ insgesamt 1000 Einrichtungen im gesamten Land. Der Gemeinderat hatte im Juni beschlossen, dass sich die Stuttgarter Musikschule an diesem Programm beteiligt.

In Stuttgart sind folgende, unten aufgelistete Bildungskooperationen vom Kultusministerium aufgenommen worden. Wird eine Kindertagesstätte oder ein Kindergarten mehrfach genannt, werden zwei Gruppen der entsprechenden Einrichtung gefördert.

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