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Gesundheitsamt informiert über Diabetes

März 2, 2010 · redaktion · Kein Kommentar

Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung sind das A und O bei der Vermeidung von Diabetes. Darauf macht das Gesundheitsamt zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März aufmerksam.
An diesem Tag steht in Deutschland, der Schweiz und Österreich das Thema Diabetes mellitus im Mittelpunkt. Im Alltag oft als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet, ist Diabetes mellitus oder kurz Diabetes ein Sammelbegriff für Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels im Körper, die zu einer Überzuckerung des Blutes führen. Ursachen können ein Insulinmangel, eine Insulinunempfindlichkeit oder beides gemeinsam sein. Insulin ist das Hormon, das den Blutzuckerspiegel senken kann.

Bei Diabetes gibt es zwei Untertypen: Typ-1-Diabetes mellitus führt üblicherweise zu absolutem Insulinmangel. Typ-2-Diabetes mellitus entsteht durch unterschiedliche Kombinationen zum Beispiel von Insulinresistenz und Insulinmangel sowie Sekretionsstörungen.

Die Häufigkeit dieser Erkrankung steigt in den letzten Jahren immer mehr an. Diabetes hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. Heute gibt es in Deutschland etwa vier Millionen Frauen und Männer mit einem medizinisch festgestellten Diabetes. Davon haben etwa 90 Prozent den Typ-2-Diabetes mellitus. Man geht davon aus, dass es außerdem eine hohe Zahl an noch nicht erkannten Typ-2-Diabetikern gibt.

Während der Typ 1 unabhängig von der Lebensweise auftritt, nimmt der Typ 2 durch den heutigen Lebensstil zu. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die stark übergewichtig und damit gefährdet sind, am Typ-2-Diabetes mellitus zu erkranken, steigt an. Im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen zeigte sich – so der letzte Kindergesundheitsbericht 2008 -, dass 11,2 Prozent der Mädchen und 13,5 Prozent der Jungen übergewichtig sind. Zahlreiche schwere Folgeerkrankungen wie schwere Nieren- und Augenschädigung oder Nervenschädigungen können dadurch auftreten.

„Früher gab es immer Bewegung und gelegentlich Essen. Heute gibt es fast immer Essen, Bewegung jedoch meist nur gelegentlich“, so Dr. Eva Hungerland, Abteilungsleiterin des Gesundheitsamtes. Deshalb gehören eine Änderung der Ernährung sowie ausreichend Bewegung zu den ersten Maßnahmen, um einer Erkrankung am Typ-2-Diabetes vorzubeugen. „Die Krankheit kann mit bewusster Ernährung und Bewegung verhindert oder auf jeden Fall in Grenzen gehalten werden.“

Sobald die Muskulatur aktiviert wird, verbessert sich die Insulinempfindlichkeit der Zellen. Die Muskeln verbrauchen Zucker, und es muss nicht noch mehr Insulin vom Körper zur Verfügung gestellt werden.

Ein wesentlicher Baustein der Prävention sind die Ernährungsempfehlungen. Eine Verminderung der Fett- und Alkoholzufuhr ist wichtig, weil dadurch gleichzeitig Kalorien gespart werden können. Eine ballaststoffreiche Ernährung, verteilt auf kleine Mahlzeiten, gehört außerdem dazu. Hülsenfrüchte, Gemüse und Vollkornprodukte werden langsamer und damit „blutzuckerfreundlicher“ aufgenommen.

Die tolerierbare Zucker- und Obstmenge muss bei bereits bestehendem Diabetes mit dem behandelnden Arzt im Einzelfall abgestimmt werden.

„Prinzipiell müssen Diabetiker keine speziellen Diät-Produkte kaufen. Diese enthalten teilweise große Fett- und Energiemengen und sind in der Regel teurer als normale Produkte“, so Dr. Eva Hungerland. Eine Ausnahme sind Süßstoffe, die gezielt in kleinen Mengen eingesetzt werden können.

Wer sich weiter informieren möchte, kann sich schon jetzt den 15. Mai vormerken. An diesem Samstag veranstaltet die Deutsche Diabetes Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart in der Innenstadt den „DiabetesMarkt“. An den Info-Ständen werden Experten unter anderem zu den Themen „Was ist Diabetes mellitus?“ „Bin ich diabetesgefährdet?“ und „Was kann ich gegen Diabetes tun?“ informieren. Bei individuellen Fragen zu Diabetes mellitus sollte man sich an die behandelnde Hausärztin oder den behandelnden Hausarzt wenden.

Ansprechpartnerin im Gesundheitsamt zu Ernährungsfragen ist Christina Pittelkow-Abele, Telefon 216-4474. Weitere Informationen zum Thema Diabetes gibt es im Internet unter www.diabetesstiftung.de, www.diabetikerbund.de und www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de.

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