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Der Stuttgarter Schlossplatz: Im Herzen der Stadt

Januar 13, 2010 · redaktion · Kein Kommentar

Der schöne und großzügig angelegte Schlossplatz mit seinen eindrucksvollen Bauten und der barocken Gartenanlage ist der Mittelpunkt der Stadt. Ein Ort, der aus keinem Stadtbummel wegzudenken ist. Der Schlossplatz liegt unmittelbar an Stuttgarts Haupteinkaufsmeile, der Königstraße. Obwohl mitten im Strom der Passanten, lädt der Platz zum beschaulichen Verweilen ein. An schönen Tagen sitzen Jung und Alt auf den Bänken, auf den Grünflächen oder unter den alten Kastanien, genießen die Sonne und den herrlichen Blick auf die historischen und modernen Bauten ringsherum.

Einst gehörte das Gebiet des Schlossplatzes zum herzoglichen Lustgarten. Nachdem Herzog Carl Eugen dort 1746 das Neue Schloss erbauen ließ, wurde der Platz als Exerzier- und Paradeplatz genutzt. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts konnten die Bürger den Platz als öffentliche Grünanlage nutzen. Aus Anlass des 25-jährigen Regierungsjubiläums König Wilhelm I. 1841 wurde die Jubiläumssäule in der Mitte des Platzes errichtet, deren Spitze Concordia, die Göttin der Eintracht, ziert.

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Wohin man auch schaut, es eröffnet sich ein herrlicher Blick auf zahlreiche prächtige Bauten unterschiedlichster Architekturstile. Im Neuen Schloss, die repräsentativste Adresse der Stadt, werden Staatsgäste empfangen, in den Seitenflügeln sind Ministerien untergebracht. Durch die lange Bauzeit (1746-1807), fanden mehrere Stilrichtungen ihren Niederschlag, vom Barock, Klassizismus über Rokoko bis hin zu Empire.

Der klassizistische Säulenbau gegenüber des Neuen Schlosses ist der Königsbau, Stuttgarts älteste Ladenpassage. König Wilhelm I hatte das Gebäude 1856 errichten lassen, ursprünglich als einen Raum für Konzerte und Feste. Später hielt der Kommerz Einzug in das 135 Meter lange Geschäftshaus. In den letzten Jahren wurde das Gebäude restauriert, erweitert und ein beleuchtetes Glasdach in das alte Gebäude integriert – 2006 wurden dann darin die Königsbau-Passagen, eine vielfältige Einkaufslandschaft, eröffnet.

In direkter Nachbarschaft befindet sich das Kunstmuseum Stuttgart, das die Kunstsammlung der Stadt Stuttgart beheimatet. Der 27 Meter hohe Kubus besteht aus einem „Kerngebäude“ aus Jurakalk über das eine „Glashülle“ gestülpt wurde. Der Hohlraum dazwischen stellt den Weg zu den Ausstellungsräumen dar. Nachts verwandelt sich das Kunstmuseum in eine faszinierende Lichtskulptur. Ein weiteres Haus der Kunst ist das Kunstgebäude, links vom Neuen Schloss, auf dessen Kuppeldach ein von weither sichtbarer goldener Hirsch thront. Es wurde in den Jahren 1909 bis 1913 errichtet und nach seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg nach den Plänen von Paul Bonatz wieder aufgebaut. Der Württembergische Kunstverein zeigt dort regelmäßig vielbeachtete, zeitgenössische Ausstellungen.

Nur wenige Meter vom Schlossplatz entfernt, befindet sich das Alte Schloss, die Stammburg der ersten Grafen und Herzöge von Württemberg. Hier hat Herzog Luitdolf von Schwaben 900 n. Chr. einen „stuotgarten“, ein Pferdegestüt errichten lassen und damit den Grundstein für die Stadt Stuttgart und ihren Namen gelegt. Die Anfänge des Alten Schlosses reichen zurück bis auf das 13. Jahrhundert, aber erst im 16. Jahrhundert wurde die damalige Wasserburg zum Renaissance-Schloss ausgebaut, mit Flügelbauten und einem prachtvollen Arkadeninnenhof im Stil der Renaissance. Heute befindet sich im Alten Schloss das Landesmuseum Württemberg und sein Innenhof bietet einen herrlichen Rahmen für die Eröffnungsveranstaltungen zu den beliebten Stuttgarter Festen „Stuttgarter Weindorf“ und „Stuttgarter Weihnachtsmarkt“.

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