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Gesund zu grillen ist nicht schwer – Stuttgart Sport/Freizeit

August 13, 2009 · redaktion · Kein Kommentar

Tipps des Stuttgarter Gesundheitsamtes

Für einen ungetrübten Genuss beim Grillen gibt das Stuttgarter Gesundheitsamt eine Reihe von Tipps.
Grillen ist eine sehr zeitsparende Zubereitungsmethode, da durch die hohe Oberflächentemperatur von 180 bis 300 Grad das Gargut schnell fertig wird. Gleichzeitig bleibt es unter der Kruste saftig und es gehen weniger Vitamine und Mineralstoffe verloren als bei der Zubereitung in Topf oder Pfanne. Verzichtet man auf kalorienreiche Soßen ist Grillen gut für die schlanke Linie.

Rund 80 Prozent aller in Deutschland verwendeten Grills sind Holzkohlegrills. Geprüfte Grillgeräte tragen das DIN-Zeichen 66077. Als Brennmaterial sollten nur Holzkohle oder Holzkohlebriketts genutzt werden. Sichere Grillholzkohle ist am DIN-Zeichen 51749 zu erkennen. Geprüfte und für sicher befundene Anzündhilfen für Grill-Holzkohle und Grill-Holzkohlebriketts haben die Bezeichnung DIN 66358.
Schon seit 1999 gibt es Grillgeräte, die mit dem Q-Zeichen gekennzeichnet sind. Das Q-Zeichen ist ein TÜV-Gütezeichen, das nicht nur die Handhabung und gute Hitzeverteilung garantieren soll, sondern auch zeigt, dass das Gerät gesundheitlich unbedenklich funktioniert indem es abtropfendes Fett und Wasser in einer Wanne auffängt.
Bevor es losgeht, sollte an Folgendes gedacht werden:

Grillgeräte kippsicher im Windschatten und in sicherer Entfernung von anderen brennbaren Materialien aufstellen.
Nur feste Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
Niemals mit Spiritus oder anderen Brandbeschleunigern anzünden oder damit nachschütten, um das Feuer schneller zu entfachen.
Den Grill nicht unbeaufsichtigt lassen.
Auf keinen Fall Kinder den Grill bedienen oder anzünden lassen.
Kinder dürfen nicht in Reichweite des Grills spielen, deshalb einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei bis drei Metern einhalten.
Das Feuer und die Glut nach dem Grillen löschen und vollständig auskühlen lassen, den Grill auch währenddessen immer im Auge behalten.
Einen Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grills bereithalten.
Brennendes Fett nicht mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.

Eine gute Glut ist das A und O. Sie ist dann richtig, wenn sie von einer feinen weißen Ascheschicht bedeckt ist, was zwischen 30 und 60 Minuten dauern kann.
Jedes Fleisch kann gegrillt werden. Sofern es mariniert wird, sollte es einige Stunden oder besser die ganze Nacht über in der Marinade liegen.
Da Kräuter sehr schnell verbrennen, streut man diese besser erst kurz vor dem Ende der Grillzeit auf das zu grillende Lebensmitteln. Ebenso sollte erst nach dem Grillen gesalzen werden, um einen überflüssiger Wasser- und Nährstoffverlust zu vermeiden.
Gerade in der warmen Jahreszeit sollte darauf geachtet werden, das Fleisch bis kurz vor dem Grillen kühl zu lagern, um zu verhindern, dass sich möglicherweise vorhandene Krankheits- oder Verderbniserreger vermehren können.
Nicht gegrillt werden sollte nach Auskunft des Gesundheitsamts gepökeltes Fleisch oder Fleischwaren, zum Beispiel Kassler, Leberkäse und Bockwurst, da dabei mehr krebserregende Nitrosamine entstehen.
Bei allem Genuss sollte darauf geachtet werden, dass weder Fett noch Marinade in die Glut tropfen. Wenn dies geschieht, entstehen ebenfalls krebserregende Stoffe wie zum Beispiel Benzpyren.
Wenn Rauchentwicklung vermieden und der Rost mit Alufolie abgedeckt beziehungsweise das Grillgut in eine spezielle Schale aus Aluminium gelegt wird, kann unbesorgt gegrillt werden – und es gibt auch keinen Ärger mit den Nachbarn wegen des Rauches.

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