Stuttgart | Stuttgart Aktiv | Stuttgart Ausgehen | Stuttgart Veranstaltungen | Stuttgart Einkaufen | Stuttgart Eintrittskarten

Stuttgart und Region aktiv erleben und genießen

Stuttgart | Stuttgart Aktiv | Stuttgart Ausgehen | Stuttgart Veranstaltungen | Stuttgart Einkaufen | Stuttgart Eintrittskarten header image 2

Lebensmittelallergien nehmen zu – Stuttgart Gesundheit

Juni 17, 2009 · redaktion · Kein Kommentar

Anlässlich des Deutschen Lebensmittelallergietags am 21. Juni informiert das städtische Gesundheitsamt über Allergien gegen Lebensmittel.
Geschwollene Augen nach dem Nusskuchen, Gaumenjucken nach der Curry-Suppe: Viele Menschen müssen bei jeder Mahlzeit aufpassen. Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten nehmen in Deutschland laufend zu. Eine mögliche Ursache scheint in der Veränderung und Vielfalt unseres Lebensmittelangebots zu liegen.
Prinzipiell kann jedes Nahrungsmittel eine allergische Reaktion auslösen. Die häufigsten Auslöser sind Kuhmilch, Soja, Nüsse, Weizen, Obst, Gemüse und Fisch. Meistens reagiert der Körper innerhalb weniger Minuten auf die Nahrungsmittelallergene.
Ein großer Unterschied besteht zwischen einer Allergie und einer Unverträglichkeit. Bei einer Allergie lösen bestimmte Stoffe in Lebensmitteln, die Allergene, eine Abwehrreaktion aus. Im Blut bilden sich Antikörper. Der Körper antwortet mit allergischen Symptomen wie Hautausschlägen, Übelkeit, Durchfall, Schwellungen der Atemwege bis hin zum allergischen Schock.
Bei einer Unverträglichkeit können Nahrungsmittelbestandteile nicht vollständig verdaut werden, weil dem Körper bestimmte Enzyme fehlen (zum Beispiel Laktose-Intoleranz). Dies kann zu Durchfall, Übelkeit und Blähungen führen. Bei einer Kreuzallergie entwickelt eine bereits vorhandene Allergie gegen Gräser oder Pollen eine Allergie gegen Nahrungsmittel mit ähnlichen Strukturen wie die Pollen.
Der diagnostische Nachweis einer Allergie kann über einen Haut- oder Bluttest erfolgen, der die möglichen allergieauslösenden Nahrungsmittel eingrenzt. Es folgt eine diagnostische Diät, bei der probehalber für ein bis vier Wochen auf die vermutlichen Auslöser verzichtet wird. Den endgültigen Nachweis für eine spezielle Nahrungsmittelallergie liefert erst ein Provokationstest, also der Verzehr der verdächtigen Lebensmittel unter ärztlicher Aufsicht.
Wer an einer Lebensmittelallergie leidet, sollte das verantwortliche Nahrungsmittel vom Speiseplan streichen. Dabei ist es wichtig, beim Einkauf die Zutatenliste der Produkte genau durchzusehen. Bei allergischen Kindern und bei Allergien gegen mehrere Lebensmittel muss besonders auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr geachtet werden. Manchen Allergikern kann durch eine Hypersensibilisierung geholfen werden. Hier wird dem Patienten allmählich in steigenden Dosen die allergieauslösende Substanz zugeführt, um ihn dagegen unempfindlich zu machen. Durch eine Behandlung mit Medikamenten (Antishistaminika, Kortisonpräparate) können nur die Symptome gelindert werden.

[Slashdot] [Digg] [Reddit] [del.icio.us] [Facebook] [Technorati] [Google] [StumbleUpon]

Fatal error: Call to undefined function c2c_get_custom() in /homepages/7/d214396382/htdocs/stuttgart/wp-content/themes/cutline-3-column-split-11/single.php on line 20