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Magnolienblüte an Ostern – Wilhelma Stuttgart

April 9, 2009 · redaktion · Kein Kommentar

Lange Zeit tat sich dieses Jahr nichts im Magnolienhain: Während die Stars unter den Blütenpflanzen letztes Jahr nach einem milden Winter bereits Mitte März ihren großen Auftritt hatten, war der März dieses Jahr zu kalt, die Blütenkapseln blieben fest geschlossen. Doch dank ein paar warmer Apriltage ging nun alles sehr schnell: Die Kapseln sind aufgesprungen und pünktlich zum Osterfest werden die Magnolien im Maurischen Garten ihre Blüten für die Besucher zu voller Pracht entfaltet haben.

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Die Magnolien leben vor, wie man in Schönheit altert – und das in zweifacher Hinsicht. Erstens gehören sie schon rein stammesgeschichtlich zu den ältesten und urtümlichsten Blütenpflanzen der Erde. Zweitens stammen einige der rund 70 Magnolienbäume im Wilhelmapark noch aus König Wilhelms I. Zeiten, sie zieren also bereits seit über 160 Jahren den Magnolienhain. An der anmutigen Pracht der königlichen Kostbarkeiten teilhaben durften früher allerdings nur die königliche Familie sowie erlesene Gäste und vielleicht noch der Hofstaat. Denn der Zugang zum Park war eigens dem König und den Seinen vorbehalten – der einfache Untertan musste leider draußen bleiben. Das hat sich zum Glück längst geändert: Heute gibt es keine Könige und Untertanen mehr und jeder kann diesen schönen Ort in Stuttgart besuchen und die riesigen Magnolienblüten in Rosa, Weiß und Purpur genießen. Für ihren alljährlichen großen Auftritt finden die Magnolien zudem eine ihrer würdige Bühne vor: Umgeben von historischer Architektur im maurischen Stil und vor dem kontrastreichen Hintergrund der dunkelgrünen Eiben im Hain können sie ihre Schönheit umso wirkungsvoller zur Schau stellen.

Vor den Eiszeiten waren Magnolien, die übrigens nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol benannt wurden, auch in Europa heimisch, heute stammen die meisten Magnolienarten vorwiegend aus Ostasien und Amerika. In China schätzte man die Ziergehölze schon vor mehr als tausend Jahren und schmückte damit gerne die Tempelanlagen. Mittlerweile sind Magnolien in zahlreichen Gärten rund um den Globus als beliebte Ziergehölze zu finden. Doch wie es sich für einen echten Star geziemt, hat die Magnolie auch ein paar Allüren – dazu gehört die Eigenheit, auf Frost äußerst empfindlich zu reagieren. Wie jedes Jahr gilt es daher nun die Daumen zu drücken, dass nicht ein plötzlicher Kälteeinbruch der Pracht im Maurischen Garten ein vorzeitiges Ende bereitet.

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