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Remstalkellerei – Trollinger vom Feinsten – Ergebnisse 2008

Februar 18, 2009 · redaktion · Kein Kommentar

Über alle Absatzbereiche hinweg ist nach den Preisanpassungen vom Frühjahr 2008 eine positive Umsatzentwicklung bei +1% zu verzeichnen. Die Absatzmenge bleibt knapp unter Vorjahr (gerundet 0%). Die Erlösentwicklung ist befriedigend, positive Effekte werden allerdings durch die Kostenentwicklung zum Teil wieder aufgehoben.

Besondere Ereignisse 2008: Hagelschlag und Rotweinpreis für Trollinger «««

Der Hagelschlag vom 30. Mai 2008 wird allen, die ihn erlebt haben, lange im Gedächtnis bleiben. Mit einer Niederschlagsmenge, die über dem Messbereich der gewöhnlich genutzten Instrumente liegt (geschätzt > 80 liter/m²)und einer außergewöhnlich langen Dauer (1/2 …3/4 Stunde) wurde fast 25% der Erntemenge aus 650 ha vernichtet. Für viele einzelne Mitglieder bedeutete das einen Totalschaden, in der meist betroffenen Gemeinde Korb blieb die Kelter 2008 geschlossen. Der Hagelschaden wird sich bis in die Bilanzen 2008 und 2009 auswirken. Die Weinbestände der Remstalkellerei sind nach dem kleinen Herbst deutlich geringer und in der ein oder anderen Sorte „angespannt“.

Als eine kleine Sensation wird der 2. Platz des Trollinger ««« beim deutschen Rotweinpreis in der Rubrik „unterschätzte Klassiker“ empfunden. Trollinger ist mit 1/3 der Rebfläche nach wie vor die wichtigste Rebsorte in der Kellerei. Zum ersten Mal in diesem Jahrhundert konnte man Ende 2008 Trollinger aus dem vorangegangenen Jahrgang 2007 liefern, was eine erfreuliche Verjüngung der Bestände anzeigt. Die „Edition xxx“, aus der der prämierte 2007er Trollinger stammt, ist erst im Vorjahr eingeführt worden. Der 2007er-xxx ist erst der zweite Trollinger überhaupt, der einen Platz beim deutschen Rotweinpreis gewinnen konnte.

Die einzelnen Vertriebsbereiche

Die Remstalkellerei stützt sich bei einem Netto-Umsatz von etwa 16.000.000 € und einem Absatz von
~ 6.000.000 liter traditionell auf eine breite Aufstellung in der Vertriebsstruktur. Dabei kam es auch in 2008 zu keinen nennenswerten Verschiebungen zwischen den einzelnen Bereichen.

Ausgesprochen positiv entwickelte sich dabei 2008 der Absatz

– bei den selbstständigen Einzelhändlern vor der Haustür

– im Wein-Pavillon (der eigenen Verkaufsstelle in der Kellerei)

– an die Gastronomie in der Umgebung.

Die Weine

Neben dem Erfolg im deutschen Rotweinpreis mit dem Trollinger ««« wurde auch mit anderen Weinen respektable Erfolge bei der Landesweinprämierung, der DLG, Mundus Vini und anderen Wettbewerben erzielt. Dabei stehen in der Regel die Weine aus dem „Premium-Weinbau“ (Barrique, „6 Trauben pro Stock“ und „Edition «««â€œ) im Vordergrund. Für diese Weine wurde erstmals 2008 eine eigene Preisliste herausgegeben.

Besondere Aufmerksamkeit verdient allerdings auch der Erfolg der beiden Muskattrollinger-Sekte, der rote wird in der kühleren, der rosé in der wärmeren Jahreszeit vertrieben. Zusammen mit den beiden neuen Sekten steigt der Sektanteil der Remstalkellerei 2008 erstmals über 1%.

Das Verhältnis zwischen Weinbaufläche, Absatz und Vorräten ist nach einigen Anstrengungen nun vorteilhaft für die den klassischen Württemberger Rebsorten (Trollinger, Lemberger, Schwarzriesling) sowie für die Rebsorten, in denen eine gewisse Exklusivität besteht (Zweigelt, Muskattrollinger, Sauvignon blanc). Entspannt ist ebenfalls die Gesamtsituation für Weißwein, mit Blick auf die Hagelschäden werden hier 2009 nicht alle Sorten das ganze Jahr vorrätig sein. Mit etwas Sorge betrachtet man die etwas erhöhten Bestände im Bereich Spätburgunder, Regent und neuerdings Acolon. Nach den in letzter Zeit gesehenen Preisaktivitäten für Dornfelder sind die eigenen Dornfelderabsätze unter Druck.

2008 erstmals im Keller ist die Rebsorte Muskateller. Neu in den Weinberg kamen Merlot und Cabernet Sauvignon.

Wiederum erfolgreich verlief die Neuer-Wein-Kampagne, die etwa 4% der Weinerzeugung umfasst.

Sensorisch sehr positiv entwickelt sich der eingelagerte 2008er-Jahrgang, der sich vergleichbar zum 2007er verkostet. Es werden reintönige, sortentypische Weine erwartet, die in der Säurestruktur eine Spur kräftiger sind als die Vorjahre.

Zur Weiterentwicklung im Thema Weinqualität wurden die ursprünglich für den Premium-Weinbau eingesetzten Bonitur-Teams erstmals 2008 für die Ermittlung bzw. Festlegung der optimalen Lesezeitpunkte für fast alle Rebsorten über das ganze Remstal hinweg eingesetzt.

Prognosen für 2009

Grundsätzlich zeigen die einschlägigen Vorhersagen (Sachverständigenrat, RWI, IWH, HWWI), wenn überhaupt, nur minimalste Veränderungen im privaten Konsum, ab dem 3. Quartal 2009 wird wieder Wachstum vorhergesagt. Auch wenn die GfK ein schlechtes Konsumklima misst, sagt sie selbst eher eine stabile Entwicklung für Lebensmittel voraus, schränkt sie allerdings im Nebensatz für „Alkohol“ wieder ein.

Insgesamt ist Verbraucherverhalten nur eingeschränkt vorhersagbar, wie alles andere auch.

Insofern setzt die Remstalkellerei für 2009 wieder auf das schon 2008 erfolgreiche Konzept, dass ebenso für unterschiedliche wie für unerwartete Marktverhältnisse eigene positive Entwicklungen ermöglicht. Für 2009 wird ein realistisches Umsatzwachstum von 3% angestrebt.

http://www.remstalkellerei.de

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