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Handy-Strahlenbelastung verringern – Stuttgart Gesundheit

Oktober 23, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Obwohl eine Gesundheitsgefährdung durch Handy-Strahlung und andere elektromagnetische Strahlen nicht nachgewiesen werden kann, empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz, die individuelle Belastung durch Handy, Bluetooth und WLAN möglichst gering zu halten. Darauf macht das Gesundheitsamt aufmerksam. Das Thema spielt in der Bevölkerung eine große Rolle: Immer wieder erkundigen sich Bürger beim Gesundheitsamt nach einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch die Handy-Nutzung oder durch Mobilfunk-Basisstationen.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat bereits vor sechs Jahren im Auftrag des Bundesumweltministeriums das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm (DMF) gestartet. Das DMF gehört zu den weltweit größten Forschungsprogrammen zum Thema Mobilfunk und Vorsorge. Planung und Durchführung erfolgten in enger Abstimmung mit dem internationalen Forschungsprojekt der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Forschungsprogramm wurde Mitte Juni vorerst beendet.

Das BfS stellte in seiner Pressemitteilung vom 17. Juni Folgendes fest: „Die Forschungsergebnisse des DMF haben gezeigt, dass die Strahlenbelastung der Bevölkerung trotz zunehmender Technisierung weit unterhalb der Grenzwerte liegt.“ Lediglich bei der Nutzung von Handys sei der menschliche Körper Strahlenbelastungen nahe den Grenzwerten ausgesetzt.

Das Forschungsprogramm konnte nicht auf alle Fragen abschließende Antworten geben. Weiteren Forschungsbedarf gibt es vor allem im Hinblick auf die Frage möglicher Langzeitrisiken für Handy-Nutzungszeiten von mehr als zehn Jahren. Außerdem ist weiterhin unklar, ob Kinder empfindlicher auf Handy-Strahlung reagieren als Erwachsene.

Das Bundesamt für Strahlenschutz rät deshalb weiterhin, auf eine vorsorgliche Verringerung der Strahlenbelastung zu achten. Diese kann dadurch erreicht werden, indem man zum Beispiel möglichst nicht bei schlechtem Empfang telefoniert. Außerdem sollte man beim Kauf des Handys auf den sogenannten SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate) achten. Als besonders strahlungsarm gelten Mobiltelefone mit einem SAR-Wert von 0,6 Watt pro Kilogramm oder niedriger.

Des Weiteren empfehlen sich Kopfhörer. Die Strahlungsquelle (Antenne) befindet sich dann nicht direkt am Ohr. Eine SMS zu schicken ist besser, als zu telefonieren, da man dann das Handy nicht am Kopf hält. In Situationen, in denen genauso gut mit einem Festnetztelefon wie mit einem Handy telefoniert werden kann, sollte das Festnetztelefon genutzt werden.

Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt im Hinblick auf die Nutzung von WLAN und Bluetooth, die persönliche Strahlenbelastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder vorsorglich so weit wie möglich zu reduzieren, um etwaige (derzeit noch nicht erkannte) gesundheitliche Risiken möglichst gering zu halten.

So sollten herkömmliche Kabelverbindungen bevorzugt werden, wenn auf den Einsatz von Bluetooth oder WLAN-Lösungen verzichtet werden kann. Außerdem sollte die Aufstellung von zentralen WLAN-Zugangspunkten an Orten vermieden werden, an denen sich Personen ständig aufhalten.
Nähere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.deutsches-mobilfunk-forschungsprogramm.de.

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