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Hausgemeinschaften im Pflegeheim – Stuttgart Senioren

Oktober 21, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Bernhard Schneider, Geschäftsführer des städtischen Eigenbetriebs leben & wohnen (ELW), hat vor dem Sozial- und Gesundheitsausschuss das Hausgemeinschaftskonzept im Hans-Rehn-Stift in Vaihingen-Rohr vorgestellt, das dort seit einem Jahr praktiziert wird.

Neu an dem Konzept der Hausgemeinschaften ist, dass die Pflege nicht mehr im Mittelpunkt steht und der Bewohner sich nicht mehr in die Institution Pflegeheim einfügen muss. Vielmehr geht es nun um die soziale Betreuung der Bewohner in einer Hausgemeinschaft. Dorthin kommt die Pflege dann, wenn sie gebraucht wird und ist somit nur „Gast“ in der Gemeinschaft – wie ein ambulanter Pflegedienst in der privaten Wohnung. Die soziale Betreuung übernimmt die sogenannte Präsenzkraft. Sie orientiert sich am gewöhnlichen Alltag eines Haushaltes und an den Bedürfnissen des Bewohners.

Pflegeheime wie das Hans-Rehn-Stift, die nach dem Hausgemeinschaftskonzept arbeiten, zählen zu der vierten Generation der Pflegeheime. Mit den Hausgemeinschaften sollen der familiäre Alltag, die Normalität der Häuslichkeit und damit die Wünsche und Bedürfnisse des einzelnen Bewohners stärker in den Mittelpunkt gestellt werden. Wesentliche Merkmale sind kleine überschaubare Organisationseinheiten mit etwa zwölf Bewohnern und die Orientierung um eine Wohnküche, die als Gemeinschaftsbereich fungiert.

Die Betreuung wird dort durch die ständig anwesende Präsenzkraft gewährleistet, deren Aufgabe es ist, hauswirtschaftliche Tätigkeiten in den Alltag der Hausgemeinschaft zu integrieren und die Bewohner entsprechend ihren Wünschen zu aktivieren. Die Grund- und Behandlungspflege dominiert also nicht mehr den Pflegealltag, sondern tritt in den Hintergrund und wird von einem organisationsübergreifenden Fachpflegedienst, der sich an ambulanten Pflegestrukturen orientiert, erbracht.

Die Betreuung der Bewohner orientiert sich an vertrauten Erfahrungen und der eigenen Lebensgeschichte. So wird die Selbstständigkeit gefördert, und die Eigenverantwortung bleibt so lange wie möglich erhalten. Zum Konzept der Hausgemeinschaften gehört auch die Einbeziehung von Angehörigen und die zusätzliche Begleitung durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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