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TRUMPF wieder mit Rekordumsatz – Stuttgart Wirtschaft

Oktober 17, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

2,14 Milliarden Euro Umsatz, rund 700 neue Arbeitsplätze im In- und Ausland, Marktoffensive mit Neuheiten

Mit neuen Höchstwerten beendete die TRUMPF Gruppe das Geschäftsjahr 2007/08. Das Technologieunternehmen steigerte den Umsatz um 11 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg der Gewinn auf 301 Millionen Euro. Die Umsatzrendite erreichte 14,1 Prozent. TRUMPF schuf 697 neue Arbeitsplätze, davon 291 in Deutschland. Damit beschäftigte das international tätige Unternehmen zum Geschäftsjahresende am 30. Juni 2008 knapp 8.000 Mitarbeiter weltweit.

Zum vierten Mal in Folge verkündete TRUMPF Chefin Nicola Leibinger-Kammüller zweistellige Zuwachsraten. „Wir konnten in allen Weltregionen klar zulegen“ erklärte sie bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens. In Westeuropa verzeichneten die Ditzinger einen Umsatzanstieg von 13 Prozent, in Osteuropa von 22 Prozent. Ungeachtet der Subprimekrise investierten auch die Kunden in Amerika. Aufgrund des schwachen Dollars betrug der Zuwachs dort in Euro gerechnet 2 Prozent, in US-Dollar waren es 15 Prozent. „Wir haben in den vergangenen Jahren kräftig in den USA und Mexiko investiert und Vertrieb und Produktion regional ausgeweitet. So können wir unsere Kunden noch besser erreichen. Gleiches tun wir derzeit in China, Indien und auch in Japan“. Als erster deutscher Werkzeugmaschinenhersteller produziert TRUMPF seit kurzem in Japan. In der Region Asien-Pazifik nahm der Umsatz insgesamt um 8 Prozent zu.

Nach eigenen Angaben trugen alle Sparten des Unternehmens zum Umsatzwachstum bei. Den stärksten Anteil am Konzernumsatz haben mit 64 Prozent Produkte, die auf Lasertechnik beruhen.

Für das laufende Jahr geht Leibinger-Kammüller von einem verhaltenen Verlauf aus. Neben der Finanzkrise, die die Weltwirtschaft erfasste, erlebe der Maschinenbau im Moment das Ende einer langen Wachstumsphase. „Unter diesen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen streben wir einen Umsatz auf Vorjahresniveau an“, erklärte Leibinger-Kammüller.

Das Unternehmen ist mit einem Auftragsbestand von 574 Millionen Euro in das neue Geschäftsjahr gestartet. Mit einer Innovationsoffensive in allen Geschäftsbereichen will TRUMPF Kaufanreize bieten. Auf der EuroBlech, der für das Unternehmen wichtigsten Branchenmesse kommende Woche in Hannover, stellt TRUMPF bei Werkzeugmaschinen und Lasertechnik eine Vielzahl von Neuheiten vor.

Die Personalpolitik des Unternehmens orientiere sich an der Gesamtlage. Das Unternehmen könne Kapazitätsschwankungen durch seine Arbeitszeitmodelle ausgleichen, ohne dass dies zu finanziellen Einbußen bei den Mitarbeitern führe. Zugleich finde in strategisch wichtigen Bereichen durchaus ein Personalaufbau statt.

Die Internationalisierung soll weiter vorangetrieben werden, um regionale Marktchancen zu nutzen. Die Investitionen will TRUMPF hoch halten. Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2008/09 soll nahezu den Vorjahreswert erreichen. Unter anderem wird in Ditzingen ein neues Entwicklungszentrum gebaut. „Auch dies entspricht unserem langfristigen Denken und Handeln als Familienunternehmen“, so die TRUMPF Chefin abschließend.

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