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Entwicklung der Kindertagesbetreuung in Stuttgart

September 30, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Der diesjährige Bericht über den Stand des Ausbaus der Kindertagesbetreuung in Stuttgart macht die erheblichen Verbesserungen in der Versorgungssituation deutlich. Das Papier wurde im Jugendhilfeausschuss am Montag vorgestellt.
Bis voraussichtlich 2010 werden die bereits beschlossenen Vorhaben umgesetzt sein. Dann stellt sich die Versorgungssituation, basierend auf den Kinderzahlen vom 31. Dezember 2007 wie folgt dar:

32 Prozent Versorgungsquote bei bis unter Dreijährigen (Ganztagesangebote 23 Prozent), 105 Prozent bei Drei- bis unter Sechsjährigen (Ganztagesangebote 43 Prozent) und 18 Prozent bei Grundschulkindern.

Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Betreuungsangeboten weiterhin kontinuierlich an. Das ist unter anderem ein Zeichen dafür, dass das Thema Kinderbetreuung an gesellschaftspolitischem Gewicht gewonnen hat und besonders arbeitsmarktpolitisch wichtig ist. Der intensive und öffentliche Umgang mit diesem Thema auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zeigt Wirkung. Eltern fordern heute Betreuungsangebote ein, und zwar gezielt nach Ablauf der Elternzeit. Dies spiegelt auch das Ergebnis des jährlichen Wartelistenabgleichs wider: Danach stehen knapp 2000 Kinder für Ganztagesplätze und mehr als 500 Kinder für die Aufnahme in einer Einrichtung mit variablen Öffnungszeiten auf den Stuttgarter Wartelisten.


Die Einwohnerentwicklung ist für Stuttgart ebenfalls erfreulich. Ende letzten Jahres lag die Anzahl der Kinder unter drei Jahren bei 15.689, dies sind über 2000 Kinder mehr als prognostiziert. Das wiederum bedeutet aber auch, dass beim Betreuungsangebots für Kleinkinder zusätzliche Plätze erforderlich sind.

In der Gemeinderatsvorlage stellt die Verwaltung auch dar, welche Herausforderungen sich durch das neue Kinderförderungsgesetz in den nächsten Jahren ergeben werden. Das Gesetz, das noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll, enthält unter anderem die Schwerpunkte Einführung des Rechtsanspruchs für ein- bis unter Dreijährige und Verbesserungen in der Kindertagespflege. Die Sozialverwaltung geht davon aus, dass in Stuttgart, bezogen auf den Rechtsanspruch für unter Dreijährige, ein Versorgungsgrad von rund 50 Prozent anzustreben ist. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten in den nächsten Jahren noch weitere 2500 Plätze geschaffen werden.

Die Überlegung der Bundesregierung, dass ein wesentlicher Teil des Ausbaus der Kleinkindbetreuung (rund 30 Prozent) durch mehr Angebote in der Kindertagespflege abgedeckt werden soll, kann für Stuttgart so nicht erwartet werden.

Fazit: Stuttgart hat mit dem kontinuierlichen Ausbau einen Spitzenplatz in der Versorgung erreicht. Der Wartelistenabgleich und die voraussichtlichen Anforderungen durch das geplante Kinderförderungsgesetz machen aber auch deutlich, dass in der Kindertagesbetreuung bis 2013 noch weitere erhebliche Anstrengungen erforderlich sind, um eine bedarfsgerechte Versorgung zu erreichen.

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