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Die neue Stuttgarter Bibliothek – Kulturelles Zentrum mit wegweisender Architektur

September 11, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Der preisgekrönte Entwurf des koreanischen Architekten Eun Young Yi für die neue Bibliothek ist ein wichtiger Meilenstein des Projekts . Durch das Bahnprojekt bietet sich die einmalige Chance, im Zentrum der Stadt ein neues Viertel und eine neue Stadtbücherei entstehen zu lassen.

Das außergewöhnliche Gebäude beherrscht sein städtisches Umfeld am Mailänder Platz und ist Mittelpunkt des neuen Stadtquartiers: „Die neue Bibliothek wird einen entscheidenden Beitrag leisten, um Stuttgarts Position als kulturelles Zentrum weiter auszubauen. Sie ist ein Haus des Wissens und der Kultur. Ich bin sicher, dass die Stuttgarter Bürger diese Begegnungsstätte im künftigen Europaviertel nach der Fertigstellung schnell annehmen und nutzen werden“, so Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster.

Der endgültige Startschuss fällt mit dem Baubeschluss des Gemeinderats am 18. September 2008. Bereits im November erfolgt der erste Spatenstich. Rund zwei Jahre wird es dauern, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind. Anschließend wird die Bibliothek eingerichtet und Mitte 2011 eröffnet.

Der Neubau wird rund 74,7 Millionen Euro kosten. Davon sind knapp 50 Millionen Euro für das Bauwerk vorgesehen.
4,27 Millionen Euro fließen in die Einrichtung. 2,58 Millionen Euro wurden bereits für das Grundstück bezahlt. Bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme der Bibliothek werden voraussichtlich bis zu 4,3 Millionen Euro zur Deckung konjunktureller Baupreisrisiken benötigt.

Die neue Bibliothek ist deutlich mehr als ein Gebäude, in dem Bücher und andere Medien ausgeliehen werden. Sie wird ein Ort sein, an dem Kultur und Literatur erlebbar werden und in dessen Mittelpunkt die Besucher stehen. „Als ein Ort des lebenslangen Lernens fördert sie die Begegnung mit Wissenschaft, Literatur, Kunst, Musik und schlägt eine Brücke zwischen Kultur und Bildung“, so Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport.

Die Stadtbücherei greift mit ihrer innovativen Konzeption die Entwicklung der neuen Medien auf, verbindet klassische Buchkultur mit digitaler Technologie und macht sie zum zentralen Bestandteil ihrer Arbeit. Neben dem traditionellen Bibliothekssortiment stehen den Nutzern künftig moderne Medien zur Verfügung wie ein Multimediastudio, Arbeits-, Lern- und Experimentierräume für Gruppen und Computerarbeitsplätze.

Zukunftsweisend ist auch der technische Standard der neuen Bibliothek: „Der Neubau ist aus energetischer Sicht beispielhaft. Mit modernster Technik wird umweltfreundliche Energie aus Erdwärme und in Form von Solarstrom gewonnen“, so Dirk Thürnau, Technischer Bürgermeister. Der Energiebedarf wird 40 Prozent unter der Energieeinsparverordnung liegen.

Zentrales Element des Gebäudes ist das so genannte „Herz“, ein meditativer Raum im Inneren der Bibliothek. Der Architekt Eun Young Yi hat diese Idee der Stadtbücherei in Anlehnung an das Pantheon mit archaischen Raumformen umgesetzt: „Ich versuche in der Architektur die Dinge auf das Wesentliche zurückzuführen. Mir kommt es dabei vor allem auf geistige Klarheit und Ruhe an.“ Ingrid Bußmann, die Leiterin der Zentralbibliothek dazu:“Das ist ein Ort, an dem man einen Moment lang seine Gedanken auf sich wirken lassen kann.“

Unter dem so genannten „Herz“ befindet sich ein Veranstaltungssaal für Lesungen und kulturelle Programme, in dem rund
300 Personen Platz finden. Darüber öffnet sich ab der fünften Ebene der Galeriesaal mit dem Lesesalon. Dieser Lesesaal mit seiner trichterförmigen Öffnung nach oben schafft große zentrale Lufträume – ein weiteres Charakteristikum der Bibliothek. Das Literaturcafé im achten Obergeschoss und die Dachterrasse sind Orte der Begegnung und laden zu Gesprächen ein.

Neueste Technik für Selbstverbuchung und eine Mediensortieranlage, die eigens für die Bibliothek entwickelt wird, ermöglichen die Rückgabe von Medien rund um die Uhr. Außerhalb der Öffnungszeiten bietet ein „Mondschein-Kiosk für Gute-Nacht-Geschichten“ ein ausgewähltes Sortiment zur Ausleihe an. Darüber hinaus werden auch die Öffnungszeiten von bisher 51 auf insgesamt 72 Stunden in der Woche erweitert.

Die Stadtbücherei wird nicht nur räumlich wachsen. Das Medienangebot wird von bisher 420.000 auf rund 500.00 Medieneinheiten erweitert. Durch das verbesserte Angebot erwartet die Stadtbücherei einen Anstieg der jährlichen Besucherzahlen um 300.000 auf rund 1,3 Millionen Besucher.

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