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Europäischer Migränetag am 12. September – Migräne bei Kindern und Jugendlichen

September 5, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Anlässlich des Europäischen Migränetages am Freitag, 12. September, informiert das städtische Gesundheitsamt über Migräne und speziell über Migräne bei

Kindern und Jugendlichen.

Migräne bedeutet für viele Erwachsene starke, klopfende Kopfschmerzen, die einige Stunden, aber auch mehrere Tage anhalten können.

Die klassische Migräne kündigt sich durch eine sogenannte Aura an. Aura bedeutet, dass sich die Sinneswahrnehmungen oder auch Empfindungen unterschiedlichster Art verändern, es kommt beispielsweise zu Geruchshalluzinationen, abrupten Stimmungsumschwüngen oder körperlichen Beschwerden, wie etwa Übelkeit oder Kribbeln. Die atypische Migräne tritt plötzlich, ohne vorausgehende Aura, auf.

Was Vielen nicht bekannt ist, wurde aufgrund von Erhebungen im Rahmen der Jugendgesundheitsstudie durch das Stuttgarter Gesundheitsamt deutlich: Migräne gibt es auch schon im Kindesalter. Rund drei bis vier Prozent aller Kinder leiden unter Migräneattacken. Jungen und Mädchen sind im Kindesalter etwa gleich häufig von Migräne betroffen. Erst mit der Pubertät ändert sich dies: Es erkranken dann – wie bei Erwachsenen auch – Mädchen häufiger an Migräne als Jungen.

Während es bei Erwachsenen oft deutliche Hinweise auf eine Migräneerkrankung gibt, ist die Diagnosestellung bei Kindern schwieriger. Die Symptome sind weniger eindeutig. So ist der Kopfschmerz bei Kindern beispielsweise oft nicht nur einseitig, sondern erfasst den ganzen Kopf.

Obwohl die Migräneattacken bei Kindern kürzer andauern als bei Erwachsenen, sind viele Kinder von Migräne dennoch stark beeinträchtigt. Sie fühlen sich müde, teilnahmslos, appetitlos und leiden unter Schlafproblemen, Übelkeit und Erbrechen.

Vorzeichen von Migräneattacken kommen bei Kindern seltener vor und werden von den Eltern teilweise nicht beachtet. Verhaltensänderungen des Kindes können Hinweise auf einen möglichen Migräneanfall geben. Die Kinder hören auf zu spielen, werden blass oder rot im Gesicht oder möchten sich gerne hinlegen. Andere Kinder werden unruhig und reizbar oder klagen über Bauchschmerzen anstelle von Kopfschmerzen. Schulkinder können sich plötzlich nicht mehr konzentrieren und haben Probleme, ihre Hausaufgaben zu machen.

Beim Verdacht auf Migräne sollten die Eltern, bei älteren Kindern das Kind selbst, ein Migräne-Tagebuch führen: Unter welchen Umständen tritt die Migräne auf, wie lange dauert der Anfall, gibt es Vorzeichen, welche Symptome sind außer dem Schmerz vorhanden.

Die Ursachen für Migräne sind vielfältig. Sie kann ausgelöst werden durch Schlafmangel, Lärmbelästigungen, Medikamente, Allergien oder bestimmte Nahrungsmittel.

Auch der Computer kann ein Grund für die Kopfschmerzen sein. Aber auch psychische Faktoren wie Schulstress oder Furcht vor Misserfolgen können zu Migräne führen.

Nur etwa die Hälfte der Migränekranken im Kindes- und Jugendalter leiden auch als Erwachsene unter Migräne. Bei vielen verschwinden die Kopfschmerzattacken mit der Pubertät.

Was tun bei Migräne?
Um die Migräne zu lindern, kann beispielsweise ein Eisbeutel auf der Stirn helfen. Auch eine leichte Kopfmassage mit Pfefferminzöl kann schmerzlindernd wirken. Speziell bei Kindern und Jugendlichen helfen oft Entspannungsverfahren. Sehr gut wirksam ist auch eine Kombination aus Entspannungsverfahren und kindgerechten Trainingsverfahren zum Stressmanagement.

Treten die Kopfschmerzen häufiger auf, so sollte ein Arzt aufgesucht werden. Schmerzstillende Medikamente sollten nur in Ausnahmefällen und nicht über längere Zeit ohne ärztliche Verordnung eingenommen werden.

In schmerzfreien Zeiten ist auf ausreichenden Schlaf in ruhiger Umgebung zu achten, möglichst in einem kühlen Raum und bei frischer Luft.

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