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Die fünfte Stuttgarter Lyriknacht: Kaddish, Gedichtpasteten und Lesefuttertüten

August 28, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Das Schriftstellerhaus, Literaturhaus und die Stadtbücherei laden zum fünften Mal zur Stuttgarter Lyriknacht ins Wilhelmspalais, Konrad-Adenauer-Straße 2, ein. Am Freitag, 5. September, von 19 bis etwa 24 Uhr erwarten die Besucherinnen und Besucher Wortkunst, Musik und Lesekost. Es gibt „Gedichte to go“ aus der Gedichtekiste und von den Lesefuttertütenleinen. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Die Karten kosten 10, ermäßigt 5 Euro, inklusive einem Freigetränk.
Die drei Häuser für Literatur in Stuttgart haben sich 2004 zum ersten Mal zusammengeschlossen, um zu einer Nacht der Lyrik ins Wilhelmspalais am Charlottenplatz einzuladen. Seitdem besuchen jedes Jahr zahlreiche Gäste dieses Wortspektakel. In diesem Jahr stellen Jan Wagner, Paulus Böhmer, Anna Breitenbach, Christine Langer, Jörg Neugebauer, Siegfried Völlger und Jochen Weeber ihre Texte vor. Darüber hinaus sind zahlreiche andere Autoren aus der Dichterszene anzutreffen. Über 300 Papiertüten mit Gedichten von Lyrikerinnen und Lyrikern aus ganz Deutschland flattern aus diesem Anlass durch das Wilhelmspalais.

Das Programm beginnt um 19 Uhr mit dem Hamburger Lyriker und Übersetzer Jan Wagner, der auf Einladung des Schriftstellerhauses seinen neuen Gedichtband „Achtzehn Pasteten“ vorstellt. Der Stuttgarter Musiker Bernd Konrad begleitet ihn am Saxophon, Günter Guben, Autor und Vorsitzender des Schriftstellerhauses, moderiert die Lesung.

Um 20.30 Uhr ist das Literaturhaus mit Paulus Böhmer zu Gast im Lichthof des Wilhelmspalais‘. Mit „KADDISH XI – XXI“ setzt der Frankfurter Dichter sein opus magnum fort, ein über Jahrzehnte entstandenes lyrisches Großwerk. Paulus Böhmers Gedichte sind nicht genügsam, sie sind lang. Gern über zehn Seiten hinweg fließt der Wortstrom und wird zu einer „Form des Atmens“ (Thomas Hettche). Und er wird zu Klang: Böhmers Gedichte sind nach musikalischen Vorgaben konstruierte symphonische Gefüge. In ihnen findet sich tiefste Trauer und immer Trotz und Zärtlichkeit. Der Heidelberger Literaturkritiker Michael Braun, Herausgeber zahlreicher Lyrik-Anthologien, führt in das Werk ein und spricht mit Paulus Böhmer.

Um 22 Uhr lädt die Stadtbücherei zu einer „Mehrstimmigen Tütenlesung“ im Foyer ein. Anna Breitenbach, Christine Langer, Jörg Neugebauer, Siegfried Völlger und Jochen Weeber haben zwei Dinge gemeinsam. Erstens leben sie alle im süddeutschen Raum und zweitens sind ihre Gedichte auf den sogenannten Lesefuttertüten vertreten. Die Lesefuttertüte ist eine Papiertüte, die mit Gedichten und Kurzprosa von Autoren aus dem ganzen Land bedruckt ist und in Biobäckereien, Naturkostläden, Reformhäusern und Buchhandlungen als Verpackung genutzt wird. Über 300 dieser Tüten mit Gedichten werden in der Lyriknacht im Wilhelmspalais an einer 88 Meter langen Leine hängen. Die Lyrikerinnen und Lyriker lesen ihren Tütentext vor, binden das Publikum mit ein, so dass diese Stegreiflesung wahrhaft mehrstimmig wird. Nach der Aktion dürfen die Tüten ab- und mitgenommen werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.literaturhaus-stuttgart.de, www.stuttgarter-schriftstellerhaus.de und www.lesefutter.org.
Karten können telefonisch unter 216-5788 oder -5726 reserviert werden sowie per E-Mail unter stadtbuecherei.veranstaltungen@stuttgart.de.

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