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Untersuchung der HIS-GmbH zu Studienqualität und -gebühren

August 18, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Sonderauswertung für Baden-Württemberg zeigt überdurchschnittliche Zufriedenheit der Studierenden im Südwesten

Wissenschaftsminister Frankenberg: Studiengebühren sorgen für mehr Qualität an den Hochschulen

Stuttgart.Studierende in Baden-Württemberg sind mit ihrer Studiensituation insgesamt zufriedener als Studierende in anderen Bundesländern. Insbesondere bei Lehrqualität und Betreuungsrelation schneiden die Hochschulen im Südwesten besser ab als der Bundesdurchschnitt. Dies ergibt sich aus einer Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) für Baden-Württemberg, die das Wissenschaftsministerium heute (15. August 2008) vorstellte.Wissenschaftsminister Frankenberg: „Zu unserem Weg für mehr Qualität in Studium und Lehre an den Baden-Württembergischen Hochschulen gehören sozial gerecht ausgestaltete Studiengebühren, die für bessere Studienbedingungen sorgen. Uns war es von Anfang an wichtig, die Einführung von Studiengebühren transparent zu gestalten und durch unabhängige Untersuchungen zu begleiten.“ Die Studie der HIS-GmbH sei auch deshalb interessant, weil sie das Meinungsbild der Studierenden zum Zeitpunkt der Einführung von Studiengebühren wiederergebe und eine gute Ausgangsbasis für künftige Untersuchungen darstelle. Frankenberg betonte außerdem, Gebühren zahlende Studierende stellten höhere Ansprüche an das Studium und übten so Qualitätsdruck aus. Eine bessere Gesamtzufriedenheit der Studierenden bestätige auch eine gestern vom Bundesministerium für Bildung und Forschung vorgestellte Erhebung zu „Studiensituation und studentischen Orientierungen“.

Die HIS-GmbH hatte bereits Anfang des Jahres die Ergebnisse eines Studienqualitäts-Monitors für 2007 veröffentlicht. Für diese Untersuchung wurden im Sommersemester 2007 rund 22.000 Studierende in ganz Deutschland zu ihrer Einschätzung der Studienqualität und zu ihren Erwartungen im Zusammenhang mit der Einführung von Studiengebühren befragt. Im Auftrag des Wissenschaftsministeriums hat die HIS-GmbH jetzt eine Sonderauswertung für das Land Baden-Württemberg vorgenommen.

Studienqualität

Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Breite und Vielfalt des Lehrangebotes an Baden-Württembergischen Hochschulen von einer großen Anzahl der Studierenden positiv eingeschätzt wird. Insgesamt schneiden Baden-Württembergische Hochschulen bei Lehrqualität und Betreuungsrelation besser ab als der Bundesdurchschnitt. In der Gesamtzufriedenheit der Studierenden liegt Baden-Württemberg ebenfalls über dem Durchschnitt. Eine besonders hohe Zufriedenheit bekunden die Studierenden von Master-Studiengängen in Baden-Württemberg, insbesondere mit Blick auf Betreuung und Teilnehmerzahlen. Hier ist von einer „relativ exklusiven Studiensituation“ die Rede. Bei der Differenzierung nach Hochschularten schneiden die Pädagogischen Hochschulen schlechter ab als die Universitäten und Fachhochschulen. Berufsakademien waren in die Studie nicht einbezogen.

Studiengebühren

Der Studie zufolge äußern sich Gebühren zahlende Studierende hinsichtlich der Studienqualität kritischer als andere Studierende. Dies könne unter anderem auf eine höhere Erwartungshaltung hinsichtlich der Studienqualität schließen lassen, so die Studie. Studierende aus Baden-Württemberg erwarten mehr Qualitätsverbesserungen von Studiengebühren als Studierende aus anderen Ländern. Überdies fühlen sie sich besser informiert als die Studierenden im Bundesdurchschnitt, wobei auch sie sich mehr Information wünschen.

Wissenschaftsminister Frankenberg: „Wir haben seit Durchführung der Befragung die rechtlichen Grundlagen zur Erhebung von Studiengebühren weiter entwickelt. Insbesondere haben wir mit einer Obergrenze von 5,5 Prozent die bundesweit günstigsten Zinsen für Studiengebührendarlehen. In allen Hochschulen und auch Berufsakademien sind die Studienbedingungen seit der Einführung der Gebühren noch besser geworden. Rund die Hälfte der Mittel wurde in zusätzliches Personal investiert. Wir wollen diesen Weg fortsetzen und insbesondere die Finanzierung von Personal durch Studiengebühren weiter erleichtern“.

Das Ministerium werde die Studie der HIS-GmbH mit den Hochschulen und in dem eigens eingerichteten unabhängigen Monitoringbeirat für Studiengebühren erörtern. „Es ist uns wichtig, ein möglichst breites Spektrum an Meinungen zu erhalten. Dabei sind wir auch für Kritik offen. Wo erforderlich, werden wir nachbessern – sei es durch mehr Information, sei es durch Änderungen der rechtlichen Grundlagen.“, so Frankenberg.

Der Studienqualitätsmonitor 2007 Baden-Württemberg steht unter www.mwk.baden-wuerttemberg.de/themen/studium/ zum Download bereit.
Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

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