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EQ-Praktikanten: Zwei Drittel schaffen Einstieg in Ausbildung – IHK Stuttgart

August 7, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Ausbildungsbonus kann ab sofort beantragt werden

Stuttgart. Die von den IHKs deutschlandweit beworbene Einstiegsqualifizierung (EQ) ist ein echtes Erfolgsmodell: Rund zwei Drittel der Absolventen schaffen mit dem sechs- bis zwölfmonatigem Praktikum den direkten Einstieg in die betriebliche Ausbildung. Vor allem lohne sich Einstiegsqualifizierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund oder junge Menschen ohne Schulabschluss. Denn der aktuellen Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zufolge, sei die Übergangsquote bei EQ-Praktikanten mit individuellen Vermittlungshemmnissen fast genauso hoch wie bei den Absolventen einer solchen Maßnahme insgesamt.

„Die Einstiegsqualifizierung ist eine Brücke zur Ausbildung“, erklärt Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart. Das sei vor allem den Betrieben zu verdanken, die neben Ausbildungsplätzen auch viele Praktikumsstellen zur Einstiegsqualifizierung anbieten. So seien bei den Unternehmen in der Region Stuttgart bis jetzt 1.400 EQ-Verträge seit dem Herbst letzten Jahres abgeschlossen worden.
Für Jugendliche, die nach dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres noch keine Lehrstelle gefunden haben, bieten laut Richter Arbeitsagentur und IHK Region Stuttgart auch in diesem Jahr eine Nachvermittlung an. Dafür stünden u. a. fast 1.800 freie Praktikumsplätze zur Einstiegsqualifizierung zur Verfügung. Mit einem Zertifikat bestätige die IHK den EQ-Praktikanten, dass sie Teile eines anerkannten Ausbildungsberufes absolviert haben, die bei einer Lehre angerechnet werden können. Weitere Informationen zur Begleitforschung zur Einstiegsqualifizierung auf Dok.-Nr. 25990, sowie Formulare und Informationen zum EQ-Praktikum für interessierte Ausbildungsbetriebe auf Dok.-Nr. 8279.

Eine weitere Maßnahme, leistungsschwächeren Jugendlichen eine Chance auf Ausbildung zu geben, sei der Ausbildungsbonus. Seit Juli 2008 können Unternehmen, die einen zusätzlichen Ausbildungsplatz für einen Altbewerber schaffen, einen einmaligen Zuschuss zu den Ausbildungskosten in Höhe von bis zu 6.000 Euro beantragen. Die Bedingung „zusätzlicher Ausbildungsplatz“ ist erfüllt, wenn der Betrieb die durchschnittliche Anzahl seiner Ausbildungsplätze der letzten drei Jahre übersteigt.

Laut Richter haben sich die IHKs dafür eingesetzt, dass der Zuschuss nur für besonders förderungsbedürftige Jugendliche, die in der Regel im Vorjahr oder früher die allgemein bildende Schule verlassen haben, gewährt wird, um Mitnahmeeffekte zu vermeiden. Richter: „Die Politik hat zwar die guten Argumente von Wirtschaft und Gewerkschaften teilweise aufgegriffen und die Zielgruppe des Bonus` noch ein wenig eingeengt. Dennoch ist fast die Hälfte aller Bewerber künftig potenziell förderfähig. Darunter sind viele Schulabgänger, die auch ohne Bonus einen Ausbildungsplatz finden würden.“

Der Ausbildungsbonus müsse bei der zuständigen Arbeitsagentur vom Ausbildungsbetrieb vor Beginn der Ausbildung beantragt werden. Nähere Informationen zum Procedere bei der Arbeitsagentur: Arbeitgeber-Hotline, Telefon 01801 – 66 44 66 oder auf Dok.-Nr. 25967.

Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres liegen die Betriebe in der Region Stuttgart bei den Lehrstellen auch in diesem Jahr wieder gut im Rennen. Laut IHK Region Stuttgart wurden zum 31. Juli 2008 8.321 abgeschlossene Ausbildungsverträge eingetragen. Das sei ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem gleichen Stichtag 2007.

Die Zahl der Ausbildungsbetriebe, die erstmalig oder nach einer längeren Pause wieder ausbilden, konnte auf 775 gesteigert werden – gegenüber dem letzten Jahr ein Zugewinn von 89 Betrieben. Die Anzahl der neu geschaffenen Lehrstellen erhöhte sich damit aktuell auf 2.844 (2007: 2.243).

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