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Ambrosia im Vormarsch – Allergiegefahr

August 5, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Stuttgart. Größere Vorkommen der neu eingeschleppten und hoch allergenen Ambrosiapflanze bei Karlsruhe-Stutensee entdeckt
Tanja Gönner warnt angesichts bevorstehender Blütezeit vor weiterer Ausbreitung und ruft Bevölkerung um Mithilfe auf: Pflanzen rausreißen und im Restmüll entsorgen

Umweltministerin Tanja Gönner warnte gestern in Sigmaringen vor einer weiteren Ausbreitung der ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppten und hoch allergenen ‚Ambrosiapflanze‘. Zuletzt wurden Ende Juli 2008 im Raum Karlsruhe-Stutensee größere Ambrosiavorkommen mit etwa 25.000 Pflanzen entdeckt. Die Pflanzenbestände seien zwar zwischenzeitlich vernichtet worden, so Gönner. „Doch auch andernorts wurde Ambrosia bereits gefunden. Abgesehen von höher gelegenen Regionen muss zwischenzeitlich in nahezu allen Landesteilen mit dem Vorkommen der Ambrosiapflanze gerechnet werden.“ Bereits im Vorjahr seien vor allem in der Oberrheinebene sowie im Stuttgarter Raum insgesamt über hunderttausend Pflanzen entdeckt und bekämpft worden. „Es ist zu befürchten, dass das Gewächs durch die für die Pflanze zunehmend günstigeren klimatischen Bedingungen in Baden-Württemberg heimisch wird. Um eine weitere Ausbreitung der Ambrosia zu verhindern ist es entscheidend, dass die Pflanze vor der jetzt im August bevorstehenden Blüte und Samenbildung entfernt und zerstört wird.“ Mit der weiteren Ausbreitung der Ambrosia sei zu befürchten, dass die Zahl der von einer Allergie betroffenen Menschen im Land weiter steige.

An die Bevölkerung appellierte Gönner deshalb, dabei mitzuhelfen die weitere Verbreitung der Pflanze einzudämmen. Aufgefundene Pflanzen sollten dazu mit der Wurzel ausgerissen werden. „Die in den nächsten Wochen frei gesetzten Pollen sind besonders allergen.“ Deshalb müsse ein Kontakt mit den Pollen sowie mit Pflanzenteilen bei der Entfernung blühender Ambrosien unbedingt vermieden werden. Augen- und Atemschutz sowie der Schutz der Haut wird dringend empfohlen. „Die Entsorgung der Pflanze muss außerdem über die Restmülltonne und nicht über den Kompost oder Biomüll erfolgen“, so Gönner. Größere Vorkommen der Ambrosiapflanze sollten außerdem der LUBW (Postfach 10 01 63, 76231 Karlsruhe, Telefon: 0721/5600-1222, Telefax: 0721/5600-1456, E-Mail: Harald.Gebhardt@lubw.bwl.de) gemeldet werden.

Ein vom Umweltministerium und vom Ministerium für Arbeit und Soziales herausgegebenes Faltblatt gibt umfassende Informationen rund um die Ambrosiapflanze und zeigt mögliche gesundheitliche Belastungen sowie wirksame Abwehrmaßnahmen auf.

Das Faltblatt kann im Internet als pdf-Datei heruntergeladen werden:

www.um.baden-wuerttemberg.de
oder
www.sozialministerium-bw.de/de/Gesundheit/81074.html

Weitere Infos auch bei http://www.ambrosia.de

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