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Umfrage ergibt positive Bilanz für Stuttgarter Kreativunternehmen

Juli 9, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Erstmals hat die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt im Rahmen ihrer regelmäßigen Unternehmensbefragungen eine gesonderte Umfrage unter Unternehmen der Kreativwirtschaft durchgeführt. Die Kreativwirtschaft ist auch in ein dynamischer Sektor mit großem Wachstumspotenzial, wie die Umfrage bestätigt. Unterstützende Maßnahmen der Wirtschaftsförderung spiegeln die Bedürfnisse der Branche wider.
Die Ergebnisse beruhen auf einer Telefonumfrage, die im April und Mai 2008 unter 492 Stuttgarter Unternehmen vorgenommen wurde.150 Firmen beantworteten die gestellten Fragen, das ergibt einen Rücklauf von 30,5 Prozent. Die Ergebnisse können als Indikator für die gesamte Kreativwirtschaft in der Landeshauptstadt Stuttgart gewertet werden.

Ein zentrales Ergebnis, das sich aus der Umfrage ergab, ist das deutliche Bedürfnis der kreativen Unternehmen nach einem besseren Kontakt zur lokalen Industrie. Über 60 Prozent der befragten Unternehmen wünschen hier konkrete Angebote von Seiten der Wirtschaftsförderung (62,5 Prozent).

Rund ein Viertel der befragten Unternehmen (25,3 Prozent) sieht eine verstärkte Standortwerbung für die Kreativwirtschaft als Handlungsfeld. Jedes fünfte Unternehmen wünscht sich zudem verstärkt Beratungsangebote (21,3 Prozent) speziell für die Kreativwirtschaft.

„Das Bedürfnis nach vermehrter Kontaktherstellung zur lokalen Industrie – und damit zu potentiellen Auftraggebern der leistungsfähigen Unternehmen und Konzerne am Standort – zeigt, dass unsere Neuausrichtung der Förderung der Kreativwirtschaft, mit der wir Anfang 2008 gestartet haben, richtig ist und eine gute Richtung nimmt“, so Klaus Vogt, Leiter der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart. „Mit unserer Veranstaltungsreihe ‚Wirtschaft trifft Kreative‘ betreiben wir gezieltes Matching zwischen Dienstleistern und Auftraggebern. So wird hierzu unter anderem am 16. Juli die Veranstaltung „Wirtschaft trifft Corporate Publishing“ im Rathaus stattfinden. Auch die Neugestaltung der Stuttgarter Medientage ab 2009 dient ausdrücklich einem verstärkten Standortmarketing des Kreativstandorts Stuttgart.“

Unter dem Begriff „Kreativwirtschaft“ werden Unternehmen zusammengefasst, die sich auf erwerbswirtschaftlicher Basis mit der künstlerischen und kreativen Produktion, ihrer Vermittlung und der medialen Verbreitung von entsprechenden Gütern und Dienstleistungen befassen. Entsprechend sind die Unternehmen der Kreativwirtschaft folgenden Branchen zugeordnet: Werbung, PR, Journalismus (20 Prozent der Antworten kommen aus dieser Branche) / Verlage (19 Prozent) / Film, Fernsehen, Hörfunk (18 Prozent) / IT (13 Prozent) / Architektur (11 Prozent) / Event-Management (9 Prozent) / Design & Fotografie (8 Prozent) / Musik (1 Prozent) / Aus- und Weiterbildung (1 Prozent).

„Mit dieser Zusammensetzung war es uns – im Rahmen unserer Erhebung – möglich, Einblick in die gesamte Bandbreite der kreativen Unternehmen in der Landeshauptstadt Stuttgart zu gewinnen“, so Vogt.

Die Kreativwirtschaft ist durch eine besonders kleinteilige Unternehmensstruktur gekennzeichnet, die aus zahlreichen Kleinst-Unternehmen, zum Teil Selbstständigen, und wenigen großen Unternehmen besteht. So gab mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen an, weniger als fünf Mitarbeiter zu beschäftigen (54,7 Prozent).

Positiv hervorzuheben ist ebenfalls, dass mehr als ein Drittel der befragten Unternehmen eine Vergrößerung der Mitarbeiterzahl in naher Zukunft anstrebt (34,7 Prozent), dies wird zum Teil jedoch von der Auftragslage abhängig sein. Mehr als 60 Prozent der Unternehmen erwarten, dass die Mitarbeiterzahl gleich bleibt (61,3 Prozent). Nur ein Bruchteil geht von einer Verkleinerung aus.

91, 3 Prozent – und damit die große Mehrheit – der befragten Unternehmen gab an, dem Standort Stuttgart treu zu bleiben. Dieses Ergebnis kann als Bestätigung für die Vorzüge des Kreativstandorts Stuttgart bewertet werden. Unter den Firmen, die eine Verlagerung planen, überwiegt die Absicht, den Firmensitz innerhalb Stuttgarts bzw. Baden-Württembergs zu wechseln.



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