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Neues Programm im Planetarium – Stuttgart

Mai 21, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Das Planetarium Stuttgart, Willy-Brandt-Straße 25, zeigt von Dienstag, 27. Mai, bis zum 20. Juli das neue Hauptprogramm „Jenseits von Neptun“.
Die Sonne wird von Planeten umkreist. Schon im Altertum benannte man die Planeten nach Göttergestalten. So heißen die fünf mit freien Augen sichtbaren Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Bis ins ausgehende Mittelalter zählte man auch Sonne und Mond zu den Planeten, da sie ebenfalls durch die Sternbilder des Tierkreises laufen. Doch Nikolaus Kopernikus erkannte: Die Erde ist ebenfalls ein Planet, die Sonne steht im Zentrum des Planetensystems und nur der Mond umkreist die Erde.

Nach Erfindung des Fernrohrs vor vierhundert Jahren entdeckte man die sonnenfernen und lichtschwachen Planeten Uranus und Neptun. Jenseits der Neptunbahn wurde schließlich 1930 Pluto aufgespürt. Lange sah man ihn als neunten Planeten an. Fast ein Vierteljahrtausend ist Pluto unterwegs, um einmal die Sonne zu umrunden. Das Sonnenlicht, das bereits nach gut acht Minuten die Erde erreicht, ist über fünf Stunden zu Pluto unterwegs. Die Plutobahn weicht stark von der Kreisform ab. Sie ist ziemlich exzentrisch. An zwei Stellen kreuzt sie die Neptunbahn. Von 1979 bis 1999 war Pluto der Sonne sogar ein wenig näher als Neptun, der in jenen Jahren seine Rolle als sonnenfernster Planet spielte.

Mit nur 2300 Kilometer Durchmesser ist Pluto bei weitem kleiner als alle anderen Planeten unseres Sonnensystems. Er ist kleiner als etliche Monde der Planeten und als unser Erdmond. Auch die stark exzentrische und erheblich geneigte Plutobahn fand man für einen Planeten recht ungewöhnlich. Nachdem in den letzten Jahren jenseits der Neptunbahn noch weitere Himmelskörper entdeckt wurden, die Pluto an Größe nahe kommen oder ihn sogar noch übertreffen, beschloss die Internationale Astronomische Union, die Dachorganisation aller professionellen Astronomen, auf ihrer Generalversammlung im August 2006 in Prag, Pluto den Planetenstatus abzuerkennen. Nach dem „Prager Planetensturz“ zählt er nun zur neu geschaffenen Kategorie der Zwergplaneten.

Schon Mitte des 20. Jahrhunderts hat Gerard Kuiper vermutet, dass jenseits der Neptunbahn außer Pluto noch weitere Himmelskörper die Sonne umkreisen. Seit 1992 wurden über tausend Kleinplaneten jenseits der Neptunbahn entdeckt. Der vermutete Kuiper-Gürtel existiert tatsächlich. Rund 50 000 Kleinplaneten mit Durchmessern über hundert Kilometer dürften jenseits von Neptun um die Sonne schwirren.

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