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Retro Classics 2008 verzeichnet Besucherrekord – Messe Stuttgart

März 19, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Mehr als 50.000 Liebhaber von historischen und klassischen Fahrzeugen feiern die Premiere der Stuttgarter Oldtimer-Messe im neuen Gelände

Die achte Stuttgarter Oldtimer-Messe , die am Wochenende zum ersten Mal im neuen Messegelände beim Flughafen stattgefunden hat, ist heute mit einem Paukenschlag zu Ende gegangen. Mit mehr als 50.000 Besuchern wurde die „magische Hürde“ problemlos genommen und das Ergebnis des Vorjahrs – damals noch auf dem Killesberg – um rund 25 Prozent übertroffen. Auch auf der Ausstellerseite verzeichnet die Messe mit mehr als 800 Teilnehmern einen Rekord; deren Flächenbedarf ist folgerichtig von 54.000 auf 75.000 Quadratmeter gestiegen.

„Die Retro Classics ist den hoch gesteckten Erwartungen mehr als gerecht geworden“, freute sich Roland Bleinroth, Geschäftsführer der , der am (heutigen) Sonntagmittag eine erste positive Bilanz zog: „Unsere Oldtimer-Messe hat bei ihrer Auftaktveranstaltung im neuen Gelände an Qualität, Quantität und Internationalität, was Aussteller wie Besucher betrifft, deutlich zugelegt und ihr ausgezeichnetes Image weiter verbessert.“ Dazu gehörten ein hochwertiges, Kaufkraft starkes Publikum sowie ein eigenes Ausstellungsprofil, das „uns von anderen Oldtimer-Messen klar unterscheidet.“ Die Retro Classics habe sich ohne wenn und aber als der zentrale Treffpunkt der Oldtimer-Szene in Süddeutschland etabliert und würde inzwischen auch weit darüber hinaus ausstrahlen. Der Andrang des Publikums, trotz des wechselhaften Wetters, gab ihm recht. Und dieses erfreute sich an 2000 historischen Fahrzeugen auf zwei und vier Rädern sowie an den Sonderschauen wie „100 Jahre Tin Lizzy“, den einzigartigen Rolls-Royce-Modellen des Sammlers Hans-Günter Zach oder des Bentley & Rolls-Royce Online Clubs, an den „Meilensteinen der Automobilgeschichte“ des Allgemeinen Schnauferl Clubs oder an der Ausstellung „88 Jahre Firmengeschichte von Magirus-Deutz bis IVECO“. Auch die Premiere der historischen Traktoren und Landmaschinen sowie der Sonderbereich der Feuerwehrautos, teilweise mit Drehleitern, oder die von Konrad Auwärter zusammengestellte Omnibus-Schau kamen beim Publikum hervorragend an.

Inzwischen hat Stuttgarts Oldtimer-Messe ein Stammpublikum aufgebaut. Für 95 Prozent hat sich der Besuch der Retro Classics gelohnt und sie werden die Oldtimer-Messe weiterempfehlen. Insgesamt beabsichtigen 94 Prozent der befragten Besucher,
auch zur Retro Classics 2009 zu kommen. Fast die Hälfte der befragten Besucher ist sich darüber hinaus sicher, dass die Retro Classics auf Grund des Umzuges auf das neue Messegelände weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Zweiräder, „Länder-Halle“ und Privatbörse beliebt

Die Messeattraktionen und Sonderbereiche veranlassten die Besucher zum langen Verweilen in den Hallen; durchschnittlich verbrachten sie fünf Stunden auf der Messe. Mit gutem Grund, denn die Sonderbereiche und neuen Attraktionen konnten sich sehen lassen. Dicht belagert waren auch die Werkstände beispielsweise von Porsche, Mercedes-Benz und Bosch. Viele Oldtimer-Liebhaber besuchten den ausgedehnten Zweirad-Bereich, in dem die Bandbreite an Motorrädern von den Ursprüngen Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen und historischen Modellen der Marken Moto Guzzi, Heinkel, Agusta oder Harley-Davidson gezeigt wurde. Publikumsmagnete waren die „Länder-Halle“ mit Automarken aus Frankreich, Italien, England und zum ersten Mal Tschechien sowie die speziellen Rennsport-Stände u. a. mit den Traditionsvereinen „Solitude Revival“ und dem Allgemeinen Motorradsport-Club AMSC Leonberg. Ein wichtiger Bestandteil der Retro Classics ist der dreitägige Literatur-, Ersatzteil- und Zubehörmarkt, den viele Bastler und „Schrauber“ zum Stöbern und Kaufen nutzten. Ebenso fand die Privatbörse in Halle 9 großen Anklang. Rund jeder dritte Besucher hielt dort nach einem Schnäppchen Ausschau.

Hohe Besucherqualität / Mehr ausländische Gäste als im Vorjahr

Einmalig, so die Äußerungen vieler Aussteller, ist das Publikum der Retro Classics, das sich durch hohe Sachkunde und ausgeprägtes Fachwissen auszeichnete. Erste Auswertungen der Umfrageergebnisse bestätigen dies. So liegt der Anteil der Fachbesucher, die aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen auf die Messe kamen, bei 34 Prozent (ohne „Familien-Sonntag“). Auch das Interesse im Ausland hat nicht nachgelassen. Im Gegenteil: Der Anteil der ausländischen Besucher liegt bei rund 5 Prozent (2007: 4 Prozent). 39 Prozent der ausländischen Besucher stammten aus der Schweiz, weitere 32 Prozent reisten aus Österreich nach Stuttgart. Auch aus Frankreich, Portugal, Tschechien, Griechenland, Italien, Luxemburg, Japan, Finnland, den Niederlanden oder den USA waren Gruppen, Sammler, Händler, Journalisten und Verbandsvertreter auf der Messe unterwegs.

Pflichttermin für Oldtimer-Fans

Auf dem Fundament für die Retro Classics, das im Jahr 2001 gesetzt worden war, sagte Messechef Bleinroth mit Blick auf die erweiterten Möglichkeiten in der Neuen Messe Stuttgart, könne dank der positiven Resonanz von Ausstellern und des Besucherandrangs aufgebaut werden. Ulrich Herrmann, Organisator der Retro Classics, sah dies genau so und ergänzte: „Die Retro Classics hat sich in den Köpfen von Fans und Oldtimer begeisterten Menschen als Pflichttermin festgesetzt und wird sich unumstößlich zu dem zentralen Treffpunkt für alle Oldtimer-Events in Süddeutschland entwickeln. Außerdem nimmt ihre Akzeptanz im benachbarten
Ausland ständig weiter zu, so dass wir uns international gesehen auf einem hervorragenden Weg befinden.“ Die Thematisierung der Hallen sei vom Publikum auf Anhieb ausgezeichnet angenommen worden, ebenso die Kombination aus Tradition, Mythos Auto und einer passenden Auswahl an Neufahrzeugen, die auf diese Weise die Entwicklung einer Marke dokumentierten. Mit den beiden Schwerpunkten – „Youngtimer“ und „Neo Classics“ (moderne Klassiker) – die im Rahmen der diesjährigen Retro Classics erstmals prominent platziert werden konnten, sei das Besucherspektrum deutlich erweitert worden.

Einzugsgebiet konstant groß / Jeder zehnte Besucher aus Bayern

Der offensichtliche Bedarf der Stuttgarter Oldtimer-Messe spiegelt sich in der Herkunft ihrer Besucher wider. Rund 30 Prozent der befragten Messegäste stammte nicht aus dem Raum Stuttgart, sondern kam aus einem Umkreis von mehr als 100 Kilometer auf das neue Messegelände, acht Prozent nahmen sogar eine Anreise von mehr als 300 Kilometer auf sich. Ihre Wohnorte befinden sich neben Baden-Württemberg in Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen, wobei jeder zehnte Besucher aus Bayern anreiste. Die Anbindung der Messe an Autobahn und Flughafen wurde dabei regelmäßig gelobt. Die Bereiche Oldtimer, Youngtimer, Ersatzteile und Zubehör sowie Restauration standen dabei im Mittelpunkt des Besucherinteresses. Mehr als zwei Drittel Prozent der Besucher sind wirtschaftlich gesehen im besten Alter zwischen 30 und 60 Jahren, zudem war rund ein Viertel aller Besucher zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal auf der Retro Classics.

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