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Porsche 917 Le Mans ist schönster Oldtimer-Retro Classics Messe Stuttgart

März 17, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Auf der zeichnet eine Fachjury mehrere Fahrzeuge in insgesamt 24 Kategorien aus

Zum schönsten Oldtimer der Retro Classics 2008 wurde am heutigen Sonntag ein Porsche 917 Le Mans aus dem Jahre 1971 gewählt. Der berühmte Rennwagen-Klassiker wurde erstmals 1969 auf dem Genfer Autosalon präsentiert und konnte sich bei seinem Debüt in Le Mans immerhin 20 Stunden an der Spitze behaupten. Das von Ferdinand Piech entwickelte Modell war eine Antwort auf ein neues Reglement, das statt der bislang üblichen drei nun fünf Liter Hubraum vorschrieb. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung konnte der Porsche 917 bis weit in die Siebziger zahlreiche Siege erringen. Zu den Fahrern gehörte unter anderen die schwäbische Rennfahrer-Legende Hans Herrmann.

Sieger in der Kategorie „Vintage Cars, Baujahr 1895-1929“ wurde ein Cadillac 241B von 1928 mit einem V-8-Zylindermotor und 95 PS. Das Luxusfahrzeug verfügte damals über eine Weltneuheit: den elektrischen Anlasser. Vom schönsten „Oldtimer nach dem Krieg“, einem Alfa Romeo 6 C2300 B MM (1938), wurden nur 100 Stück gebaut. Das ausgezeichnete Automobil in dunkelblauer Originallackierung ist eines von zehn noch existierenden Modellen. Den Preis für den „Oldtimer nach dem Krieg“ gewann ein Opel Rekord B aus dem Jahre 1966 – ein „in jedem Detail überzeugendes Fahrzeug“, sagte Malte Jürgens, Chefredakteur der Fachzeitschrift Motor Classics, der die Preisverleihung moderierte. Der eleganteste Sportwagen kommt aus dem Hause Fiat, ein Abarth von 1964.

In den Kategorien „Kleinwagen bis 1945“ und „Kleinwagen 1946-1978“ wurden ein Steyr 55 Baby sowie ein Fiat 500 R ausgezeichnet. Den Preis für das „Motorrad vor dem Krieg“ holte eine Joma von 1922, ein Stück lokaler Wirtschaftsgeschichte. In der Stuttgarter Ostendstraße wurden die rund 220 km/h schnellen Maschinen mit einem Zweitaktermotor von der Firma Klotz ausgestattet. Heute gibt es weltweit noch ganze zwei „Jomas“. Unter den Nachkriegsmotorrädern konnte sich eine MZRE 125 (1967) von M2 gegen ihre Mitbewerberinnen durchsetzen. Bei den Omnibussen siegte ein AN40 von FBW aus dem Jahre 1949. In der Sparte LKW fiel die Wahl auf einen Büssing S8000 von 1952, bei den Traktoren erhielt ein Porsche Diesel Master 419, der so genannte „Volksschlepper“, den ersten Preis.

Neben den zehn „regulären“ Kategorien und dem begehrten Preis „Best of Show“ wurden mehrere Sonderpreise vergeben, darunter für das bestgepflegte Fahrzeug (Mercedes-Benz 280 SL Pagode, 1968), das schönste unrestaurierte Automobil (ein Adler 55/70 von 1913), für den prägnantesten Trendsetter (Chevrolet Corvair mit Turbolader aus dem Jahr 1963) und für richtungsweisendes Design (Rover P 5 B, 1970). Der Sonderpreis für richtungsweisende Technik ging an die Firma Bosch für ihre Entwicklung der Einspritztechnik D-Jetronik. Der Preis im Rahmen der Ausstellung „100 Jahre Ford-T“ ging an einen 4 Door Tourer von 1914. Bei den französischen Automobilen wurde ein Renault Vivaquatre von 1937 zum Sieger gekürt, unter den Italienern gewann ein Alfa Romeo 1900 CSS von 1954, bester Engländer wurde ein Invicta 2 Liter Low Chassis aus dem Jahre 1932. Mit dem Sonderpreis in der Sparte „epochemachendes Automobil“ wählte die Jury unter Leitung von Matthias Runar einen weiteren Lokalhelden: Der Mercedes-Benz 300 SL Roadster gehört zu den bekanntesten Oldtimern schlechthin. Mit einer mechanischen Direkteinspritzung, Sicherheits-Scheibenbremsen und einem Gitterrohrrahmen wurde der 1954 vorgestellte Wagen zu einem Meilenstein der Automobilgeschichte.

„Jedes Auto ist irgendwann einmal ein Oldtimer“, scherzte Jürgens. „Man muss nur lange genug warten.“ Das Zeug zum „Klassiker der Zukunft“ hatte nach Meinung der Jury ein Lamborghini Gallardo (2007). Den Entenhausen-Freunden unter den Messebesuchern ist der batteriebetriebene Detroit Electric vertraut, der mit dem Sonderpreis für alternative Antriebstechnologie ausgezeichnet wurde: Es ist der Wagen von Oma Duck. Das Feuerwehrmuseum Winnenden darf sich dank seines Magirus S88-DL 18 von 1938/26 über den Preis für das schönste Feuerwehrfahrzeug freuen. Als beste Interpretation eines historischen Themas wurde das Coupé-Konzept für einen BMW Mille Miglia 2006 ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Version des gleichnamigen Klassikers aus dem Jahre 1940. Der Graf-Berghe-von-Trips-Ehrenpreis ging abermals an einen Mercedes, ein Rallye-Modell 200.

Preise für die schönsten Club-Stände gingen an den Verein der Heckflossenfreunde (VDH) sowie die Bulldog- und Schlepperfreunde Württemberg (BUSF). Als professionellste Stände wurden die Stände von Kocher & Beck und MINI prämiert.

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