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„Himmlische Pfade“ ist neues Hauptprogramm im Planetarium Stuttgart

März 12, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Von Dienstag, 18. März, bis einschließlich Sonntag, 25. Mai, heißt das Hauptprogramm des Planetariums „Himmlische Pfade“.
Der Lauf von Sonne, Mond und Sternen hat schon im Altertum die Menschen fasziniert. Die klügsten Köpfe versuchten, die komplizierten Bahnen der Wandelgestirne zu ergründen. Lange glaubte die Menschheit, im Mittelpunkt des Universums zu leben. Man wähnte sich als Krone der Schöpfung. Die Gestirne schienen die Erdenbewohner zu umkreisen. Die Erde sah man im Urgrund des Kosmos ruhen und die himmlischen Lichter schienen allein zur Ehre und Erbauung der Menschheit geschaffen.

Gewaltig und nachhaltig war daher die Kränkung und der Zorn auf die Astronomen wie Nikolaus Kopernikus, Galileo Galilei und Johannes Kepler, die diesen Mittelpunktswahn entlarvten. Denn die Erde ist ein unbedeutendes Staubkorn, das um eine durchschnittliche Sonne kreist, die am Rande eines von Milliarden Sternen gebildeten Milchstraßensystems ihren Pfad um den Mittelpunkt dieses Sternensystems, unserer Galaxis, in 220 Millionen Jahren zieht. Und unsere Galaxis ist nur ein Milchstraßensystem unter mehr als hundert Milliarden Galaxien allein in dem von uns überschaubaren Universum.

Keineswegs umkreisen die Gestirne täglich die eitle Menschheit. Vielmehr leben wir auf dem um die Sonne tanzenden Erdkarussell, das sich täglich einmal um sich selbst dreht.

Sonne, Mond und Planeten wiederum laufen von der Erde aus betrachtet durch die Tierkreissternbilder. Ihre Pfade sind dabei zueinander leicht geneigt. Der Mond ist der einzige natürliche Himmelskörper, der die Erde umkreist. Der Lauf der Sonne durch den Tierkreis wiederum wird durch die Wanderung der Erde um die Sonne vorgespiegelt.

Der Wanderweg der Sonne wird Ekliptik genannt. Die Planeten wieder laufen um die Sonne. Da wir sie von der bewegten Erde aus beobachten, erscheinen ihre Bahnen recht kompliziert.

Außer der täglichen Drehung der Erde und ihrem Lauf um die Sonne vollführt die Erdachse eine Kreiselbewegung, die so genannte Präzession. Sie bewirkt, dass wir wechselnde Polarsterne haben und der Frühlingspunkt entgegen dem Sonnenlauf durch den Tierkreis wandert. Viele Zeitgenossen wissen daher gar nicht, in welchem Sternbild die Sonne zu ihrer Geburt stand.

Die Erforschung des Weltalls und seiner Gestirne ist ein spannendes Abenteuer. Es lässt unsere Stellung und Rolle im Weltgetriebe erahnen und führt zu Einsichten, die uns Bescheidenheit lehren.

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