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ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart vom 14. bis 17. Februar 2008

Februar 10, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Das Festival Neue Musik Stuttgart findet vom 14. bis 17. Februar 2008 im und in der Akademie statt. In sieben Veranstaltungen werden 26 Werke, darunter 11 Uraufführungen zu erleben sein.

Das belgische Vorzeigeensemble Ictus ist im Festival zweimal vertreten: Im Eröffnungskonzert wird es zusammen mit den Neuen Vocalsolisten Kompositionen für Stimmen instrumental bereichern. Neben der Uraufführung einer Instrumentalkomposition von Stefan Keller und einer reinen Vokalkomposition von Vykintas Baltakas, wird auch die umfangreiche Kantate „Matra“ von Riccardo Nova aufgeführt.
Am zweiten Abend präsentiert Ictus die Trilogie „Professor Bad Trip I-III“, eine Komposition von Fausto Romitelli, in der der allzu früh verstorbene Komponist seine klanglichen Untersuchungen der Rockmusik mittels elektroakustischer Klangbereicherungen mit raffiniert patternartigen Instrumentalgesten verbindet.

Der Argentinische Komponist Oscar Strasnoy hat mit seinem musikalischen Märchen „Fabula“ ein Sujet musikalisiert, das – wie in Boccaccios „Decamerone“ – erfundene oder tatsächlich stattgefundene Neuheiten auf spektakulär vielschichtige Weise auftischt. Das für Countertenor, Viola d’amore und eine Schauspielerin konzipierte Stück wird von der Regisseurin Renate Ackermann in Form eines Mini-Musiktheaters umgesetzt.

Das zweite musiktheatralische Projekt „Muspilli Triptychon“ ist in einer Kooperation zwischen Werner Fritsch – der mit über 30 uraufgeführten Theaterstücken an den wichtigen deutschsprachigen Bühnen, vielen preisgekrönten Hörspielen sowie Filmen und Textinstallationen zu den produktivsten Schriftstellern seiner Generation zählt – und dem Komponisten Mark Polscher entstanden. Drei Filmleinwände und acht Klangquellen werden den Stoff der ersten althochdeutschen Auseinandersetzung mit der Apokalypse in Bilder und Klänge der Jetztzeit transformieren. Neben dem Urtext wird vor allem die Kombination mit der Neuübersetzung ins Brisante und Aktuelle das eschatologische Thema differenzieren.

Unter dem Motto „Im Sog der Klänge“ steht das Konzert der Neuen Vocalsolisten, des Ensemble Resonanz und des Composer Slide Quartets. Neben alter Musik von Gabrieli und Gussago erklingen Uraufführungen von Wolfgang Rihm, Martin Smolka und Günter Steinke sowie Werke von Bernhard Gander, Wolfgang Mitterer, Enno Poppe und Rebecca Saunders aus unterschiedlichen Positionen, die im großen Saal des Theaterhauses „stationiert“ sind. Die Raummusik in ihrer vokalen und instrumentalen Effektivität wird das Publikum verschiedenartig einkreisen, umhüllen und hoffentlich gefangen nehmen

Vier kleinbesetzte Kammermusikwerke der derzeitigen Stipendiaten werden im Konzert der Akademie Schloss Solitude vom Ensemble ascolta aufgeführt. Die Dichterin Ritta Badoura wird darüber hinaus eine Sprech-Bewegungs-Performance kreieren.

Im Abschlusskonzert werden Martin Smolkas zwei durchaus melancholische Vokalwerke erstmals in Stuttgart vom SWR Vokalensemble vorgetragen. Dieser reinen a-cappella-Kunst wird die reine Streichquartettmusik intermittierend – also als Gegenfarbe – entgegengestellt. Das Quatuor Diotima aus Paris wird Jonathan Harveys viertes Streichquartett mit Live-Elektronik, Misato Mochizukis jüngstes Streichquartett und die Uraufführung des ersten Streichquartetts von Dieter Schnebel präsentieren, ein Werk, das die vier Musiker innerhalb der jeweiligen Sätze in verschiedensten Entfernungen zueinander und im Raum verteilt stationiert und somit den Quartettklang neu definiert. Ein Werk, das auch die Geschichte dieser Gattung reflektiert und Komponisten wie Haydn, Schubert, Webern als Schatten auftauchen lässt.

Weitere Informationen zum Festival ECLAT, das von Musik der Jahrhunderte mit der Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Stuttgart und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg veranstaltet wird, finden Sie unter www.eclat.org.

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