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Intensive Jugendschutz- und Verkehrskontrollen in der Fasnachtszeit

Januar 18, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Für die Freunde der Fasnacht beginnt jetzt die heiße Phase der in diesem Jahr besonders kurzen „fünften Jahreszeit“. In den kommenden Tagen bestimmt in weiten Teilen des Landes das närrische Treiben das Leben, es wird fröhlich und ausgelassen gefeiert. Die Ministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Monika Stolz, und Innenminister Heribert Rech haben deshalb am Freitag, 18. Januar 2008, in nochmals auf die Gefahren durch Alkohol- und Drogenkonsum hingewiesen.

„Alkohol und gute Stimmung gehören nicht zwangsläufig zusammen. Das gilt ganz besonders für Kinder und Jugendliche. Beim Jugendschutz wird es keine Narrenfreiheit geben. Intensiver Alkohol- oder gar Drogenkonsum haben mit Fasnacht nichts zu tun“, betonten Rech und Stolz. Der Innenminister kündigte für die „tollen Tage“ verstärkte Kontrollen gegen Alkoholmissbrauch an: „Die Polizeidienststellen und Kommunen werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um gegen Veranstaltungen vorzugehen, die beispielsweise durch Flatrateangebote Alkoholexzessen Tür und Tor öffnen.“ Stolz und Rech forderten die Veranstalter, Gastwirte und den Einzelhandel auf, verantwortlich zu handeln und dafür zu sorgen, dass die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen eingehalten würden. Vor allem seien die Altersgrenzen beim Verkauf von alkoholischen Getränken zu beachten und der Ausschank an erkennbar Betrunkene zu verhindern.

Neben der gesundheitlichen Gefahr durch Alkohol sei auch der Zusammenhang von Alkohol und Gewalt besonders bei Jugendlichen und Heranwachsenden Besorgnis erregend. Von Betrunkenen gingen oftmals Randale, Vandalismus oder Schlägereien aus. „Alkohol ist ein erheblicher Gewaltkatalysator. Seit Jahren beobachten wir, dass rund ein Drittel der Gewaltdelikte unter Alkoholeinfluss begangen werden“, sagte Rech und kündigte ein konsequentes Eingreifen der Polizei gegen gewalttätige Narren an. „Schläger und Randalierer haben bei Faschingsveranstaltungen nichts verloren“, so der Innenminister weiter. Die Polizei werde gezielt präsent sein.

Ein weiterer Schwerpunkt der Polizeiarbeit über die Fasnachtszeit werde auch die Sicherheit im Straßenverkehr sein. Trotz der Ankündigung gezielter Kontrollen hätten im vergangenen Jahr während der Faschingszeit ( 27. Januar bis 20. Februar) 1.087 Fahrzeuglenker den Führerschein verloren. Zudem seien 1.469 Fahrer mit Geldbußen und einem Fahrverbot belegt worden. Insgesamt seien 386 Unfälle auf Alkohol zurückzuführen gewesen. Dabei seien vier Menschen getötet und 143 verletzt worden. Unter Drogeneinfluss seien 45 Unfälle mit 16 Verletzten registriert worden. „Die Polizei wird deshalb auch in diesem Jahr die Verkehrsteilnehmer wieder gezielt auf Alkohol- und Drogenkonsum kontrollieren. Es gilt die einfache Devise: Wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht“, sagte Rech. Die Alternative öffentliche Verkehrsmittel oder Taxi sei allemal sicherer und deutlich billiger als den Führerschein zu verlieren.

Zusatzinformationen:
Umfangreiche Informationen rund um das Thema Alkohol- und Drogenkonsum gibt es im Internet unter www.bleib-klar.de.

Die Jugendschutzbestimmungen und weitere Informationen und Tipps gibt es unter diesen Internetadressen:

Quelle: Innenministerium

Weitere Infos im Internet

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