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Neues Hauptprogramm im Planetarium über Planet Mars – Stuttgart

Januar 10, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Weil der Planet Mars von Januar bis März auffällig hell am Himmel zu sehen ist, heißt das Hauptprogramm des Planetariums von Samstag, 12. Januar, bis einschließlich Sonntag, 16. März, „Mars – der kalte Wüstenplanet“.
Besonders an sternklaren Winterabenden wird ein helles, rötliches Gestirn hoch am Südhimmel zu sehen sein. Den Mars sieht man mit bloßem Auge selten, weil er sich oftmals mit der Sonne am Taghimmel aufhält.

Der direkte Nachbar zur Erde gilt als besterforschter Planet. Zahlreiche Einschlagkrater, riesige Vulkane, gewaltige Grabenbrüche und Canyons sind auf der Oberfläche des heute trockenen, verrosteten, eiskalten Wüstenplaneten ohne flüssiges Wasser zu finden. Spuren deuten darauf hin, dass es vor mehr als vier Milliarden Jahren flüssiges Wasser auf Mars gegeben haben muss. Schon im römischen Altertum benannte man den Nachbarplaneten nach dem Kriegsgott, wohl wegen seiner rötlichen Farbe und stark wechselnden Helligkeiten, die an das Auflodern von Bränden erinnert.

Johannes Kepler, der berühmte Astronom aus Weil der Stadt, hat aus den Marsbewegungen durch den Tierkreis seine drei berühmten Planetengesetze abgeleitet.

Bald nach Erfindung des Fernrohrs vor vierhundert Jahren entdeckten Forscher weiße Polkappen sowie helle und dunklere Gebiete auf der Marsoberfläche. Man fand eine dünne Atmosphäre um die Planetenkugel, deren Durchmesser nur halb so groß wie der der Erde ist. Eine Marsrotation dauert nur gut eine halbe Stunde länger als ein irdischer Tag. Auch auf dem Mars gibt es Jahreszeiten, nur sind sie fast doppelt so lange wie auf der Erde, da der Planet für einen Lauf um die Sonne fast zwei Jahre benötigt.

Der große Durchbruch in der Marsforschung gelang erst im Raumfahrtzeitalter. Zahlreiche Raumsonden wurden zum roten Planeten entsandt. Manche landeten auf dem frostigen Marsboden und setzten ferngesteuerte Marsmobile aus. Einige Wissenschaftler meinen, dass eines fernen Tages eine Kolonisierung des Mars das Überleben der Menschheit ermöglichen könnte, wenn die zunehmende Sonnenglut ein Leben auf unserer Erde nicht mehr zulassen würde.



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