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Baden-Württemberg gibt als erstes Bundesland ab Februar 2008 Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen aus

Januar 7, 2008 · redaktion · Kein Kommentar

Pfister: „Mit Innovationen können auch kleine Unternehmen neue Märkte erschließen“

04.01.2008 Baden-Württemberg gibt als erstes Bundesland ab Februar 2008 Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen aus. Darauf wies heute in Stuttgart Wirtschaftsminister Ernst Pfister hin. „Mit Innovationen lassen sich neue Märkte erschließen. Mit den Gutscheinen können auch solche kleinen Unternehmen Innovationen generieren, die weder über Personal für Forschung und Entwicklung verfügen noch externe Leistungen wie Marktrecherchen, Machbarkeitstudien oder die Erstellung eines Prototypen in größerem Umfang vorfinanzieren können“, begründete der Minister.

 

Für den zunächst auf zwei Jahre beschränkten Modellversuch des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg stehen im Rahmen des Zukunftsprogramms Mittelstand jährlich drei Millionen Euro zur Verfügung. Damit können zunächst circa 800 Innovationsvorhaben angeschoben werden. Bei erfolgreichem Abschluss des Modellversuchs soll das Instrument der Innovationsgutscheine im Rahmen eines Förderprogramms längerfristig in der Mittelstandsförderung des Landes verankert werden.

 

Von den baden-württembergischen Unternehmen zählen gemäß EU-Definition 88 Prozent zu den Kleinstunternehmen mit tätigem Inhaber und keinem oder höchstens neun sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bei bis zu 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Weitere 9 Prozent fallen in die Größenordnung der kleinen Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten und bis 10 Millionen Euro Jahresumsatz. Kleinst- und Kleinunternehmen beschäftigen rund 31 Prozent aller Erwerbstätigen im Land und erwirtschaften immerhin knapp 25 Prozent aller steuerpflichtigen Umsätze. Im Zuge des Strukturwandels und gestiegener Flexibilitätserfordernisse in der Unternehmensorganisation kommt ihnen eine immer höhere Bedeutung zu. „Deshalb gilt es, die Innovationsfähigkeit und Wachstumsorientierung dieser Unternehmen zu stärken – im Handwerk, im kleinen industriellen Zulieferbetrieb, in der unternehmensnahen Dienstleistung, im Tourismusgewerbe, in der Gesundheitswirtschaft und in vielen anderen zukunftsträchtigen Branchen- und Technologiefeldern wie der Informations- und Kommunikationstechnik, den regenerativen Energien oder der Nanotechnologie. Unternehmen werden sich mit Hilfe der Innovationsgutscheine Unterstützung am nationalen als auch am internationalen Forschungsmarkt einkaufen können“, so Pfister.

 

Der Modellversuch wird wissenschaftlich begleitet, um die Optimierung von Informations-, Beratungs- und Verwaltungsprozessen bereits in der Pilotphase zu gewährleisten. Darüber hinaus sollen mit Hilfe einer Evaluation die kritischen Erfolgsfaktoren für ein zukünftiges Förderprogramm ermittelt werden.

Quelle: Wirtschaftsministerium

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