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Heizenergie ist kostbar – praktische Tipps zum Sparen

Dezember 27, 2007 · redaktion · Kein Kommentar

Heizenergie ist kostbar – praktische Tipps zum Sparen

Die Zeiten billiger Energierohstoffe sind vorbei. So haben sich die Heizkosten in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt. Energie sparen ist jetzt umso wichtiger, um den eigenen Geldbeutel und die zu schonen. Viele Investitionen in die Wärmedämmung von Gebäuden erweisen sich längst als wirtschaftlich und sollten nicht länger aufgeschoben werden.

Doch wie kann man kurzfristig Heizenergie einsparen?

Temperatursteuerung und Kontrolle sind das A und O in der Heizperiode. Die Raumtemperatur sollte bei 20 Grad liegen, im Bad zwei bis drei Grad darüber, in Küche, Flur und Schlafzimmer zwei Grad niedriger.

Türen zwischen Räumen unterschiedlicher Temperatur sollten besser geschlossen bleiben. Verlässt man tagsüber die Wohnung, so kann man die Heizung von Hand etwas herunterregeln. Wenn man diese Tipps beachtet, können allein dadurch schon zehn bis 20 Prozent der Energiekosten eingespart werden.

Nachts übernimmt bei den meisten Heizungsanlagen eine zentrale, automatische Steuerung die Temperaturabsenkung. Die Thermostatventile am Heizkörper brauchen dazu nicht betätigt werden.
Richtig Lüften

Richtiges und energiesparendes Lüften will geübt sein. In modernen Niedrigenergie-Wohnungen sind alle Fenster im Winter ständig geschlossen, die Luft strömt kontrolliert über ein Lüftungssystem. Im Altbau dagegen muss noch immer von Hand gelüftet werden, besonders bei neu eingebauten dichten Fenstern. Ein gekipptes Fenster ist pure Energieverschwendung, weil siebenmal mehr Luft ausgetauscht wird als nötig. Besser mehrmals täglich wenige Minuten für Durchzug sorgen, um Feuchtigkeit oder Gerüche zu entfernen und frische Luft hereinzulassen.

Vor dem Öffnen der Fenster sollte man die Heizkörperventile schließen. Wer einen Feuchtemesser (Hygrometer) besitzt, kann nebenbei die Raumluft überwachen. 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte sind optimal. Über 65 Prozent Luftfeuchtigkeit führt vor allem im Altbau an kalten Außenwänden zu Feuchteniederschlag und damit zu Schimmelbildung.

Nachts sollten die Rollläden ganz heruntergelassen werden. Dies wirkt wie eine Kaltluftbarriere und verringert die Wärmeverluste am Fenster um bis zu 20 Prozent. Dagegen sollten dicke schwere Vorhänge oder Möbel in direkter Nähe von Heizkörpern entfernt werden, damit Heizluft gut zirkulieren kann.

Heizkörper sollten regelmäßig entlüftet werden, damit sie optimal funktionieren. Arbeitet die Heizung nicht zufriedenstellend, könnte auch ein mangelhafter hydraulischer Abgleich die Ursache sein. Leute vom Fach können dies beurteilen und richtig einstellen.

Ein Fachmann übernimmt auch die regelmäßige Wartung der Heizung. Am Besten wird zu Beginn der neuen Heizperiode der Brenner eingestellt und der Kessel kontrolliert. Der Heizungs-Fachmann kann überdies die erwähnte Programmierung der Nachtabsenkung vornehmen.
Elektrische Zusatzheizgeräte haben einen hohen Primärenergieverbrauch und verursachen hohe Kosten. Es sei denn, man setzt sie nur kurzfristig und im Ausnahmefall ein. Heizlüfter machen beispielsweise dort Sinn, wo ein schwach beheiztes Bad nur wenige Minuten täglich genutzt wird. Nach dem Duschen unbedingt Lüften, um die Feuchtigkeit abzutransportieren.

Weitere, auch schriftliche Informationen gibt es bei der , Amt für Umweltschutz, Gaisburgstraße 4, unter Telefon 216 – 66 00. Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 9 bis 15.30 und freitags von 9 bis 13 Uhr.

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