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5 Jahre Haus der Geschichte Baden-Württemberg – Stuttgart Museum

Dezember 18, 2007 · stuttgarter · Kein Kommentar

Sonderausstellung Jud Süß – Propagandafilm im NS-Staat

Am Freitag, den 14. Dezember 2007, feierte das Baden-Württemberg seinen fünften Geburtstag. Dieser Jahrestag wurde mit der Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Jud Süß“ – Propagandafilm im NS-Staat begangen, die bis zum 3. August nächsten Jahres im zu sehen sein wird.

Im Auftrag des Propagandaministers Joseph Goebbels entstand 1940 der Spielfilm „Jud Süß“ unter der Regie von Veit Harlan. Der Streifen zielte bewusst auf antisemitische Ressentiments und bediente sich dazu der historischen Figur Joseph Süß Oppenheimer, der 1738 in hingerichtet wurde. Als Vorbehaltsfilm darf „Jud Süß“ heute nur in geschlossenen Veranstaltungen mit didaktischer Begleitung vorgeführt werden.

Auf rund 600 Quadratmetern zeigt das Haus der Geschichte die Machart von Veit Harlans Werk und die Macht des Mediums Film als wichtiges Propagandamittel im Nationalsozialismus. Sie erhellt zudem die Auswirkungen auf die Wahrnehmung der historischen Figur Süß Oppenheimer. Schließlich werden in der Ausstellung auch unmittelbare Folgen der Filmvorführungen in den Jahren 1940/41 dokumentiert. Dazu präsentieren sechs Abteilungen jeweils eine Sequenz des NS-Films und spiegeln diese in historischen Dokumenten.

Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses der Geschichte: „Mit der Ausstellung „Jud Süß“ – Propagandafilm im NS-Staat präsentiert sich das Haus der Geschichte auf dem Feld der historisch-politischen Bildungsarbeit einmal mehr als wichtiger außerschulischer Lernort. Das Thema und dessen Darstellung sind erklärtermaßen schwierig, aber gerade da sehen wir die echte Herausforderung für uns, eine lebendige Begegnung mit einem Thema der Landesgeschichte zu ermöglichen.“

In der Dauerausstellung des Haus der Geschichte wird die Geschichte des Landes Baden-Württemberg und seiner Vorgängerstaaten Baden, Württemberg und Hohenzollern auf modernste Weise präsentiert. Wie die benachbarte Neue Staatsgalerie und die Musikhochschule wurde das Museum im postmodernen Stil nach den Plänen des britischen Stararchitekten James Stirling erbaut. Es zeigt auf einzigartige Weise zwei Jahrhunderte deutscher Geschichte am Beispiel einer Region im Herzen Europas. Das Haus der Geschichte ist daher nicht nur für Baden-Württemberger, sondern für alle Geschichts-Interessierten ein faszinierendes und lehrreiches Kulturerlebnis. Mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg wird nicht nur die Stuttgarter Museumslandschaft bereichert, sondern auch die Attraktivität des kulturellen und touristischen Gesamtangebots der Landeshauptstadt gesteigert.

Die Sonderausstellung „Jud Süß“ — Propagandafilm im NS-Staat (14. Dezember 2007 bis 3. August 2008) und die Dauerausstellung „Landesgeschichten“ im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart, sind täglich — außer montags — geöffnet von 10-18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr..

Daneben bietet das Haus der Geschichte ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung an.

Informationen dazu gibt es auf der Internetseite www.hdgbw.de oder auch beim Besucherdienst des Hauses der Geschichte unter Tel. 0711 / 212 39 89 oder E-Mail besucherdienst@hdgbw.de.

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