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Nightwish – 24. Februar – Hanns Martin Schleyer Halle – Stuttgart

Dezember 9, 2007 · musikfreund · Kein Kommentar


Dark Pashion Play – Beginn: 20:00 Uhr
Anette Olzon – vocals
Marco Hietala – bass, vocals
Erno „Emppu“ Vuorinen – guitars
Tuomas Holopainen – keyboards
Jukka Nevalainen – drums

„Das schlichtweg härteste und interessanteste Album, das sie je aufnahmen. Es bietet so viel mehr als das Gothic Metal Geträller, das so oft unterstellt wird. Sie haben sich mit Leichtigkeit blitzschnell an die Spitze des kompletten Genres gesetzt.“ KERRANG UK – James Hoare

Stuttgart Aktiv Nightwish Als ein Mädchen in Lederhosen und vier Typen, die aussahen als kämen sie direkt von der High-School, bei der legendären Rock Venue Lepakko in Helsinki, Finnland spielten, konnte noch niemand davon ausgehen, dass sie eines Tages Mammuttourneen spielen und zur erfolgreichsten finnischen Band mit siebenstelligen Verkaufszahlen avancieren würden. Seit ihrem Debütalbum „Angels Fall First“ wuchs Nightwish beständig und entwickelte sich immer weiter. Die jugendliche Bewunderung ihrer Lieblingsbands war bei den ersten Aufnahmen offensichtlich, aber mit den Jahren und mit steigender Reife bahnten sie sich einen unaufhaltsamen Weg, indem sie ihr eigenes Ding durchzogen und sich somit einen großen Namen machten.
Stuttgart Aktiv Nightwish Die letzten Fesseln der Kategorisierung sprengten sie mit ihrem vierten Album „Century Child“, mit dem sie sich von den typischen melodischen Power Metal Charakteristika entfernten. Somit wurden sie zu einer viel versprechenden Band, die langsam ihren eigenen Sound zu finden schien und nun zu etwas ganz Großem heranwuchs. Der Einsatz von Orchestern und Chören war auf diesem Album ohne jeglichen Zweifel überwältigend und mehr als passend zu dem epischen Charakter, zu dem sich Nightwish stets hingezogen fühlte. Dies war aber lediglich der Anfang zu dem was folgen sollte:
Stuttgart Aktiv Nightwish „Once“ von 2004 überzeugte auch die letzten Skeptiker und wurde am Tag der Veröffentlichung in Finnland, später auch in Deutschland, mit Platin ausgezeichnet. In Österreich, Schweden, Norwegen und in der Schweiz erreichten sie Goldstatus und man nahm die Hürde 1 Millionen Platten weltweit zu verkaufen. Nun kannte wirklich jeder die Band, sogar der finnische Premierminister bekannte sich offen als Nightwish-Fan!
Stuttgart Aktiv Nightwish Die erste „Ära“ der Band ging mit einem offenen Brief zu Ende, in welchem die Bandmitglieder ihre fantastische Opernsängerin und Frontfrau Tarja Turunen feuerten. Sollte dies das Ende von Nightwish sein? Zu diesem Zeitpunkt wusste das niemand so genau. Man bezog Stellung und ein wahrer Medienrummel setzte sich in Gang. Unzählige Seiten in finnischen Magazinen widmeten sich ausschließlich diesem Thema, aber alles was gesagt werden sollte war bereits bekannt.

Allmählich verstummten die Unruhen und Tuomas zog sich zurück um an der Zukunft zu arbeiten. Und nun? Wasser ist das Element, das Gefühle repräsentiert. Also, zollen wir unseren Tribut indem wir auf düsteren Gewässern weitersegeln. Die Musik von „Dark Passion Play“ beschwört, in Verbindung mit den Texten, eine in diesem Ausmaß noch nie da gewesene, nachdenkliche Atmosphäre herauf.Fabeln und ihre Abbilder haben schon immer einen freieren Blick in die Gedanken ihres Schöpfers, in diesem Falle Tuomas Holopainen, zugelassen. Die vergangenen Jahre und die Zwischenfälle, die zum heutigen Tage geführt haben, beeinflussten dieses Album natürlich enorm, da sich Tuomas bekanntlich am besten durch seine Musik ausdrücken kann. Und eben diese Musik ist voller Emotionen, manchmal versteckter, ein anderes Mal erschreckend offen. Und ich wage zu sagen, dass genau dieser Umstand Nightwish zu einer solch populären Band macht. Ausgezeichnete Musik hört man nicht nur, man fühlt und erfährt sie. Gefühlvolle Musik für gefühlvolle Hörer, wenn man so will.
  Dieses sechste Album stellt einen Scheideweg dar, der Vergangenes von Künftigem trennt. Und das tut es selbstbewusst. Man kann gar das Vertrauen seines Komponisten raushören, das Vertrauen in eine neue Ära, ohne dabei jemals zurück zu blicken, sondern unerschrocken dem Herz zu folgen. Und einmal mehr scheint kein Anzeichen des Kompromisses durch, die musikalische Unschuld ist in diesen Klängen stets präsent. Neben einer Fülle an Emotionen ist der Longplayer vielfältiger denn je, hat eine leicht ethnische Würze und ist so verdammt bombastisch wie nur möglich. Die himmlische Stimme von Anette Olzon zieht sich heiter und kraftvoll, sogar variantenreicher als die ihrer Vorgängerin, durch das Album. Nightwish’s Musik hat ihre Stimme wirklich verdient.

Nebst der Tatsache, dass dieses leidenschaftliche Werk wirklich heavy ist und eine dunkle Atmosphäre schafft, schwingt dennoch ein optimistischer Unterton mit, der uns lehrt, dass es selbst in trostlosesten Zeiten immer Hoffnung gibt. Der Sound nach Nightwishs Wiedergeburt ist stärker und unbeugsamer denn je.

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