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The Brandos – 20. Februar – Stuttgart Röhre

Dezember 8, 2007 · musikfreund · Kein Kommentar

sind eine der besten amerikanischen Live-Rockbands. Sie veröffentlichten in der Zeit von 1987 und 1998 eine hochwertige Rockscheibe nach der anderen. Ihre Fangemeinde schätzt ihren knackigen Gitarrensound, die mehrstimmigen, hymnischen Refrains sowie den charismatischen Gesang von Frontmann David Kincaid. Mit zeitlosen Klassikern wie „Gettysburg“, „The Solution“, „The Light of Day“ oder „We are No Man“ stehen für gradlinige und ehrliche Rockmusik. Das New Yorker Quartett kommt im Dezember dieses Jahres, nach einer fast 3-jährigen Pause, zu einer Tournee nach Europa. Rechtzeitig zur Tour wird die Band ihr neues Album Over The Border, das Debut für Blue Rose Records, veröffentlichen.


Im Oktober 1998, also bereits vor 8 Jahren, war das letzte Studioalbum Nowhere Zone erschienen, danach war die Band nur noch durch die Compilation Contribution – The Best Of 1985-1999 aufgefallen. Dann war Schluss. Aus. Ende?

Nein – im Sommer 2006 plötzlich tat sich etwas im Brandos-Lager. Die Band kam im Juli für einige wenige Auftritte nach Europa und spielte u.a. auch in Winterbach bei Stuttgart. Trotz der Jahrhunderthitze war der Club restlos ausverkauft und es herrschte 2 Stunden lang eine ausgelassene, ja euphorische Stimmung. Endlich waren The Brandos zurück, das Warten hatte ein Ende!

Die Brandos, die von dem Film „The Wild One“ derart begeistert waren, dass sie sich nach dessen Hauptdarsteller Marlon Brando benannten, formierten sich 1986 in der Besetzung David Kincaid (voc, g, mand, banjo), Ed Rupprecht (g), Larry Mason (dr) und Ernie Mendillo (b, voc) in New York City. Im Oktober 1986 ging die Band ins Studio, um die LP Honor Among Thieves aufzunehmen. Das Album glänzte mit einem „klaren und frischen Powerrock, mit satten Gitarren, klugen Texten und starken Melodien“ (Stereoplay). Sänger David Kincaid beeindruckte dabei mit einer durchdringenden Stimme, die immer wieder Vergleiche mit der von John Fogertys mächtigem Organ hervorrief. Im Frühjahr 1988 wurde das Album in der Sparte „Best Album (Independent Label)“ mit einem New York Music Award ausgezeichnet, und Dave Kincaid bekam in der Sparte „Best Male Vocalist (Independent Label)“ ebenfalls einen New York Music Award verliehen.

Danach begannen die Brandos mit den Aufnahmen an ihrer zweiten LP Trial By Fire, die aber wegen Rechtsstreitigkeiten mit verschiedenen Plattenfirmen nie veröffentlicht wurde. Die Band musste zwischen 1989 und 1992 eine Zwangspause einlegen, in der sie versuchte, einen neuen Plattenvertrag auszuhandeln, und landete schließlich, nachdem sie von RCA wieder gefeuert wurde, beim deutschen Label SPV. Das 1992 veröffentlichte Album Gunfire At Midnight durfte allerdings aufgrund der Rechtsstreitigkeiten, die die Karriere der Brandos in den USA für weitere sechs Jahre blockieren sollte, nur in Europa erscheinen. Das Album bekam glänzende Kritiken, und durch ausgiebige Tourneen durch den europäischen Kontinent konnten sich die Brandos eine große Fangemeinde erspielen. Auf dem 94er Album The Light Of Day wurde Ed Rupprecht, der nur an zwei Stücken des Albums beteiligt war, größtenteils durch Scott Kempner von den Del Lords ersetzt. Bei dieser Platte setzte die Band verstärkt auf akustische Instrumente und erweiterte das Spektrum um den Einsatz von Violinen-, Banjo- und Mandolinenklängen. 1995 veröffentlichte SPV die zehn Tracks umfassende Single The Light Of Day mit akustischen Versionen bekannter Songs inklusive Coverversionen wie „Twenty Flight Rock“ von Eddie Cochran und „Green River“ von CCR. Ganz im Stile von Creedence Clearwater Revival klang auch die CD In Exile – Live (1995).

Auf dem 96er Album Pass The Hat präsentierten sich die Brandos in veränderter Besetzung, denn Rupprecht, Mason und Kempner waren ausgeschieden und durch Frank Funaro (dr, ex Del Lords) und Frank Giordano (g) ersetzt worden. Das „rauhe, erdige und kraftvolle Meisterwerk“ (ME/Sounds) enthielt wieder jede Menge Rock-Hymnen, von denen das folkige „Tell Her That I Love Her“, der Titel-Track „Pass The Hat“ und das erdige „You’ll Still Be Mine“ besonders herausragten. Außerdem waren auf dem Album mit „German Skies“, „Let The Teardrop Fall“, „The Siege“ und“ The Other Side“ vier Songs vertreten, die aus dem unveröffentlichten Album Trail By Fire stammten und für Pass The Hat neu aufgenommen wurden.

1997 beschäftigte sich Kincaid mit den Aufnahmen seines Solo-Albums The Irish Volunteer (1998), das die Folk-Seite des hemdsärmeligen Rockers präsentierte und überwiegend akustische Arrangements enthielt. Ein neues Brandos-Album erschien im Oktober 1998. Eingespielt wurde die CD Nowhere Zone mit den Musikern Kincaid, Mendillo, Giordano und Funaro. Nowhere Zone war „eine Rückkehr zum klaren amerikanischen Rock“ (Pressetext), der der Band den Durchbruch sichern sollte. Von den Fans besonders herbeigesehnt, enthielt die CD die verbliebenen sechs Songs der unveröffentlichten Platte Trail By Fire.

Im Sommer 1999 tourten die Brandos mit dem Schlagzeuger Tom Engels wieder durch Europa und traten u.a. im Vorprogramm von Van Morrison, Deep Purple und Bryan Adams auf. Während dieser Tour wurde das im Eigenvertrieb erschienene Konzert-Dokument Live At The Loreley Festival aufgenommen. Gegen Ende 1999 erschien die Zusammenstellung Contribution – The Best Of 1985-1999, auf der die Band ihre fast fünfzehnjährige Karriere Revue passieren ließ. Als besonderen Bonbon hielt die „Rootsrock-Mischung“ die beiden unveröffentlichten Songs „Hallowed Ground“ und „My Way To You“ parat. >>> Jetzt Tickets Online für The Brandos sichern !



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