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ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart

Dezember 5, 2007 · musikfreund · Kein Kommentar

# innovativ und anders

Vom 14. bis 17. Februar 2008

Das Neue Musik Stuttgart findet vom 14. bis 17. Februar 2008 im und in der Akademie Schloss Solitude statt. In sieben Veranstaltungen werden über 20 Werke, darunter mindestens 11 Uraufführungen zu erleben sein.

1980 unter dem Namen „Tage für Neue Musik“ gegründet, zählt ECLAT mittlerweile zu den weltweit bedeutendsten Festivals dieser Art. Ziel des Festivals ist es, alle innovativen Strömungen der musikalischen Gegenwart aufzugreifen, darzustellen und sie in Verbindung zu setzen mit den großartigen Kompositionen dieses Jahrhunderts. Außermusikalische, musiktheatralische und gattungsübergreifende Projekte sind das zentrale Anliegen des Festivals.

Zweimal im Festival vertreten ist in diesem Jahr das Ictus Ensemble: Im Eröffnungskonzert wird es zusammen mit den Neuen Vocalsolisten Kompositionen für Stimmen instrumental bereichern. Neben der Uraufführung einer Instrumentalkomposition von Stefan Keller und einem Vokalwerk von Vykintas Baltakas wird auch das kurzweilig-spektakuläre Werk „Ma“ von Riccardo Nova aufgeführt. Im Hauptwerk des Abends „Matra“ von Oscar Bianchi werden beide Ensembles zusammengeführt. Am zweiten Abend präsentiert Ictus die Trilogie „Professor Bad Trip I-III“, eine Komposition von Fausto Romitelli, in der der allzu früh verstorbene Komponist seine klanglichen Untersuchungen der Rockmusik mittels elektroakustischer Klangbereicherungen mit raffiniert patternartigen Instrumentalgesten verbindet.

Der Argentinische Komponist Oscar Strasnoy versteckt sich in „Fabula“ mit seiner Musik hinter einem Märchenstoff, der – wie in Boccaccios Decamerone – erfundene oder tatsächlich stattgefundene Neuheiten auftischt. Das für Countertenor, Viola und eine Schauspielerin konzipierte Stück wird von der Regisseurin Renate Ackermann in Form eines Mini-Musiktheaters umgesetzt.

Das Wochenende des Festivals bietet mit zwei Aufführungen des „Muspilli Triptychon“ ein visionäres Werk von Werner Fritsch, der mit über 30 uraufgeführten Theaterstücken an den wichtigen deutschsprachigen Bühnen, vielen preisgekrönten Hörspielen sowie Filmen und Textinstallationen zu den produktivsten Schriftstellern seiner Generation zählt. In diesem Rückblick auf die erste germanisch-lyrische Apokalypse wird zugleich mit der Gegenwart gespielt. Mark Polscher hat dazu die Musik geschrieben, die sich aus vorproduzierten Vokal- und Chorklängen rekrutiert.

Unter dem Motto „Im Sog der Klänge“ steht das Konzert der Neuen Vocalsolisten, des Ensemble Resonanz und des Composer Slide Quartets. Neben alter Musik von Gabrieli und Gesualdo erklingen Uraufführungen von Wolfgang Rihm, Martin Smolka und Günter Steinke sowie Werke von Bernhard Gander, Wolfgang Mitterer, Enno Poppe und Rebecca Saunders, die im großen Saal des Theaterhauses vor allem unterschiedliche Raum- und Klangrichtungsmöglichkeiten erfahrbar machen. Am Sonntagvormittag findet auf Schloss Solitude eine Matinée mit neuen Werken der derzeitigen Stipendiaten statt, darunter Sven-Ingo Koch, Saed Haddad und Anton Safronov.

Im Abschlusskonzert werden Martin Smolkas durchaus melancholisch-ironische Vokalwerke erstmals in Stuttgart vom SWR Vokalensemble vorgetragen. Das Diotima Quartett aus Paris wird Jonathan Harveys viertes Streichquartett und die Uraufführung des ersten Streichquartetts von Dieter Schnebel präsentieren, ein Werk, das die vier Musiker innerhalb der jeweiligen Sätze in verschiedensten Entfernungen zueinander und im Raum verteilt stationiert und somit den Quartettklang neu definiert.

Weitere Informationen unter www.eclat.org.

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